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[Review] Johnny Cash – At The Carousel Ballroom April 24, 1968 (Live)

JOHNNY CASH war zu Lebzeiten als nicht immer einfach zu nehmender Mensch bekannt. Aber er hatte eben sein Säckchen zu tragen, dass vielleicht doch ein wenig schwerer war, als man fernab diverser Hollywood-Biopics vermuten würde. Immerhin ließ der Man In Black auf seinen “American Recordings” die Hosen runter und gewährte einen Blick in sein Innerstes. […]

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TORTUGA: Flying Dutchman [Eigenproduktion]

Die Freibeuter-Fantasie war schon immer irgendwie ein Gegenentwurf unseres geregelten Lebens – und wahrscheinlich auch deshalb nie so anziehend wie dieser Tage, wo ein Virus die Welt plagt, während wir uns nichts mehr wünschen als die Freiheit, die früher so selbstverständlich war. Exakt diesem Sehnen gehen die Saarländer von TORTUGA nach, indem sie die schwarze Flagge hissen und die Segel gen Karibik setzen. Besonders originell ist das Seeräuber-Gimmick heutzutage natürlich nicht mehr, die damit verbundene Romantik fängt das Quintett dafür gut ein.

Einmal die sieben Weltmeere unsicher machen, in der Spelunke auf den Putz hauen und den Naturgewalten trotzen: Mit Schalk im Nacken und einer ganzen Portion Frohsinn strahlt „Flying Dutchman“ von Anfang bis Ende eine gewissen Lebensfreude aus. Das liegt nur bedingt an den Folk-Instrumenten wie der Geige in „Pirates Of Saaribia“ oder dem Akkordeon in „Code Of Conduct“, sondern zieht sich wie ein roter Faden auch durch die rockigeren und metallischeren Stücke des Albums. Was einerseits die größte Stärke TORTUGAs ist – der guten Laune kann man sich meist nur schwer entziehen -, bedeutet im Gegenzug auch, dass die sympathischen Hobby-Piraten nie wirklich bedrohlich anmuten.

“Flying Dutchman” ist ein durch und durch lebensfrohes Album

„Stowaway“ tritt beispielsweise direkt die Flucht nach vorne an, während die Gitarren „Stormriders“ mit klassischen Heavy-Metal-Anleihen die Wellen reiten. Das ist spaßig, keine Frage, im Gesamtbild jedoch mehr frisches Lüftchen als tosender Orkan. In Teilen mag das auch dem an sich soliden Gesang geschuldet sein, der einerseits in den Vordergrund gemischt wurde und doch präsenter sein könnte. Hier darf Kapitänin Mary Read durchaus so selbstbewusst agieren, wie sie es schon jetzt in den folkigen Stücken tut, um die raueren Seiten der Piratenwelt entsprechend glaubwürdig zu verpacken.

Klammern wir die nachdenkliche Schunkel-Ballade „A Place Behind The Sun“ aus, ist „Flying Dutchman“ ein durch und durch lebensfrohes Album, das sich in der Schnittmenge aus unbeschwerten Folk-Zitaten und dem traditionellen Heavy Metal- / Hard Rock-Fundament („Rackham’s Revenge“) wie zu Hause fühlt. Gerade Letzteres steuert immer dann entgegen, wenn TORTUGA etwas vom Kurs abzukommen drohen; so halten die fünf Musiker dann doch die Balance und mit ihr die Idee des bewegten Seeräuber-Lebens aufrecht. Da verzeihen wir dann sogar die holprigen Texte voller Zweckreime, für die wir so manch anderen schon lange über die Planke gejagt hätten.

Veröffentlichungstermin: 9.7.2021

Spielzeit: 39:49

Line-Up

Captain Mary Read – Gesang
Blackbeard – Gitarre
Jack the Knife – Gitarre
Threefinger Bill – Bass
Woodleg Willy – Schlagzeug

Produziert von Gernot Gebhard

Label: Eigenproduktion

Homepage: https://tortuga-band.de/
Facebook: https://www.facebook.com/TortugaSaarRockPiraten

TORTUGA “Flying Dutchman” Tracklist

1. Above The Clouds
2. Stowaway
3. Pirates Of Saaribia
4. Parley
5. Stormriders
6. Code Of Conduct
7. Place Behind The Sun
8. Rackham’s Revenge
9. FSM (Video bei YouTube)
10. Shark Of The Dark
11. Stowaway (TDHK Version) – Bonustrack

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MICHAEL SCHENKER GROUP: “50th Anniversary: Universal – World Tour” im Frühjahr 2022

MICHAEL SCHENKER GROUP kommen wieder auf Tournee: Für April und Mai 2022 hat die Formation unter dem Motto “50th Anniversary: Universal – World Tour” eine Reihe von Shows angekündigt, wobei auch Termine in Deutschland sowie einer in der Schweiz auf dem Programm stehen.

Begleitet wird Michael Schenker von Sänger Ronnie Romero, Gitarrist und Keyboarder Steve Mann, Bassist Barend Courbois sowie Schlagzeuger Bodo Schopf. Informationen zum geplanten Support Act stehen derzeit noch aus.

MICHAEL SCHENKER GROUP Tourdaten 2022

  • 27.04.2022 FI – Helsinki, Vanha Yo-talo
  • 29.04.2022 SE – Stockholm, Tyrol
  • 30.04.2022 NO – Oslo, Vulkan Arena
  • 01.05.2022 DK – Kopenhagen, Amager Bio
  • 03.05.2022 NL – Zoetermeer, De Boerderij
  • 04.05.2022 DE – Bochum, Zeche
  • 05.05.2022 CH – Pratteln, Z7
  • 06.05.2022 DE – Speyer, Halle 101
  • 07.05.2022 FR – Cleon, La Traverse
  • 10.05.2022 ES – Madrid, La Riviera
  • 11.05.2022 ES – Barcelona, Razzmatazz 1
  • 12.05.2022 ES – Pamplona, Totem
  • 14.05.2022 IT – Mailand, Phenomenon
  • 15.05.2022 IT – Rom, Largo Venue
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AT THE MOVIES: neues Cover-Album “The Soundtrack Of Your Life – Vol. 2”

Das All-Star-Projekt AT THE MOVIES hat einen Vertrag mit Atomic Fire Records abgeschlossen. Am 7. Januar 2022 veröffentlicht die Formation ihr Cover-Album “The Soundtrack Of Your Life – Vol. 2”. Darauf zu finden sind insgesamt elf Neuinterpretationen bekannter Filmhits aus den 90ern. Gleichzeitig bringt das Label eine Neuauflage des ersten Teils “The Soundtrack Of Your Life – Vol. 2″ heraus – darauf hat man sich Filmsoundtracks der 80er vorgenommen. Den Bonustrack des Debüts gibt es pünktlich zu Weihnachten als 7”-Single (inkl. de B-Seite “Waiting For A Star To Fall”) sowie als Musikvideo: “Last Christmas” bei YouTube.

“The Soundtrack Of Your Life – Vol. 2” erscheint als CD/DVD-Digipak (inkl. Musikvideos), in diversen Vinyl-Versionen sowie digital. In die erste Single “Waiting For A Star To Fall” kann man schon seit geraumer Zeit reinhören.

AT THE MOVIES “The Soundtrack Of Your Life – Vol. 2” Tracklist

01. Waiting For A Star To Fall (Video bei YouTube)
02. King Of Wishful Thinking
03. The One And Only
04. When You Say Nothing At All
05. (I Just) Died In Your Arms
06. (You Drive Me) Crazy
07. Heaven Is A Place On Earth
08. Crush
09. I’ve Been Thinking About You
10. Venus
11. I Want It That Way

AT THE MOVIES Line-Up

Björn “Speed” Strid | Gesang
Linnéa Vikström Egg | Gesang
Chris Laney | Gitarre
Morten Sandager | Keyboard
Allan Sørensen | Schlagzeug
Pontus Egberg | Bass
Pontus Norgren | Gitarre

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[Review] Stillbirth – Strain Of Gods

In gewissen Kreisen stehen die Brutal-Death-Metaller aus Hagen schon seit längerer Zeit auf der Beobachtungsliste, was aufgrund der langen Band-Geschichte und sieben veröffentlichten Alben kaum verwundert. Immerhin stehen STILLBIRTH unter anderem für blitzsauber gespielten und technisch auf ordentlichem Niveau platzierten Knüppel-Core. Die jetzt erschienene EP “Strain Of Gods” knüpft thematisch an den letzten Longplayer “Revive […]

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NOCTURNA: neues Symphonic Power / Gothic Metal Album “Daughters of the Night”

Mit “Daughters of the Night” wird in einigen Wochen das neue Album der italienischen Symphonic Power / Gothic Metal-Band NOCTURNA erscheinen. Es ist das erste Album des von Songwriter und Gitarrist Federico Mondelli (FROZEN CROWN) gegründeten Projekts, das mit Greta “Grace Darkling” Cangelosi (ANGELIZE, STARWARDS) und Serena “Rehn Stillnight” Cetra (REHN:FADE, SEPTUM, STARWARDS) von zwei Sängerinnen unterstützt wird.

“Daughters of the Night” wurde von Andrea Fusini (u.a. für FROZEN CROWN tätig) im Fusix Studio produziert und soll in seiner Ästhetik auch vom japanischen Kabuki Theater inspiriert sein.

Das Debütalbum von NOCTURNA wird am 21. Januar 2022 via Scarlet Records erscheinen. Vorab gibt es mit “New Evil” einen Video-Clip.

NOCTURNA “Daughters of the Night” Tracklist

1. Spectral Ruins
2. New Evil (Video bei YouTube)
3. Daughters Of The Night
4. The Sorrow Path
5. Sea Of Fire
6. Blood Of Heaven
7. In This Tragedy
8. Darkest Days
9. Nocturnal Whispers
10. The Trickster

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MAN IN THE WOODS: Labeldeal für neues Stoner Rock / Sludge Album “Badlands”

Die Stoner Rock / Sludge-Band MAN IN THE WOODS hat einen Labeldeal bei Argonauta Records unterschrieben. Im Zuge dessen werden die Briten mit “Badlands” ihr neues Album veröffentlichen. Es ist das erste Album der 2016 ins Leben gerufenen Band.

Bei “Badlands” handelt es sich um die Zusammenfügung von “Badlands Part One” (2018) und “Badlands Part Two” zu einer Einheit. Produziert wurde das Album, das 2022 erscheinen soll, von Gyp Buggane in den Ballagroove Studios. Vorab gibt es den Song “Icarus Landing” zu hören.

MAN IN THE WOODS sind Bassist und Sänger Marc Vincent, die Gitarristen James Oxtoby und Dave Murray sowie Drummer Christian Hardman.

MAN IN THE WOODS “Icarus Landing” (Audio bei YouTube)

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MASTODON: Hushed And Grim

Mehr als vier Jahre ist „Cold Dark Place“, die letzte EP von MASTODON, nun schon her, das letztjährige Compilation-Debakel „Medium Rarities“ nicht eingerechnet. Nun haben MASTODON ihre kunterbunte Gute-Laune-Phase seit „The Hunter“ schon mit dem konzeptionell ernsten „Emperor Of Sand“ hinter sich gelassen, aber dass sie so einen Downer von einem Album veröffentlichen, war nicht zu erwarten. Doch der Tod ihres Freundes und Managers Nick John im Jahr 2018 hat der Band schwerst zugesetzt. So sehr, dass sich „Hushed And Grim“, das achte Album der US-Band, fast gänzlich um diesen Verlust dreht.

Die Trauerarbeit gelingt MASTODON sehr gut, denn „Hushed And Grim“ zeigt sie bei aller quantitativen Ausschweifung überraschend fokussiert. Will heißen, die Songs sind so kompakt wie möglich und so verspielt wie nötig. Kurze Tracks stehen neben längeren Kompositionen, alles vereint durch eine dunkle Grundstimmung. Der Titel ist Programm, MASTODON spielen vergleichsweise zurückhaltende und ruhige als auch getragene Stücke. Nicht nur, aber zu großen Teilen. Und vor allem sehr authentisch. Immer wieder tauchen die Musiker in die große Finsternis hinab: „Sickle And Peace“, „Skeleton of Splendor“, „Dagger“, „Savage Lands“, alle auf ihre Art und Weise schwer verdauliche Klagerufe, alle mit einem anderen musikalischen Fokus, und alle so gut und prägnant geschrieben, wie es sich für eine Band mit so einem Status gehört. Selbst die Hitsingle „Teardrinker“ geht in diese Richtung, auch wenn die zuckersüßen Hooks zunächst täuschen.

Ausgewogen und abwechslungsreich: „Hushed And Grim“ zeigt MASTODON einmal mehr als sattelfeste Songschreiber

Trotz aller Sorgfalt und Bedächtigkeit sind MASTODON nicht vor der einen oder anderen Länge gefeit. „More Than I Could Chew“ ist erst gegen Ende richtig stark und bewegend, „Pushing The Tides“, „Had It All“ und „Eyes Of Serpents“ sind Stücke, die straffer hätten sein dürfen, oder die es gar nicht gebraucht hätte. Denn seien wir ehrlich, dass es in 86 Minuten ein paar Schwachstellen gibt, ist sowohl verzeihlich als auch unvermeidbar. Dennoch, dem gegenüber stehen die stärksten Momente seit „Crack The Skye“: „Gobblers of Dregs“ und „Gigantium“ lassen subtil und dezent Farben ins musikalische Gesamtbild zurückkehren und tragen eine verspielte Relevanz in sich, die sowohl reif als auch gemäßigt ist. Schön!

So schaffen MASTODON es erneut, sowohl catchy als auch verspielt zu sein, jedoch auf einer höheren, reiferen Ebene. Schön ist auch, dass die Band trotz schönem Gesamteindruck viele verschiedene Stile bedient, vom urigen proggig-melodischem Sludge, hin zu purem Progrock und Bluesrock. Überhaupt lebt „Hushed & Grim“ von vielen kleinen Gastbeiträgen, die sie auch in Richtung Blues („The Beast“) schauen lassen. Die starke Einheit der vierköpfigen Band bleibt dabei stets unbeirrbar im Zentrum und sorgt für mehr als nur das Fundament. Aber apropos Gastbeiträge: Zum ersten Mal seit „Remission“ muss ein MASTODON-Album ohne SCOTT KELLYs Gesang auskommen. Schade, einige Songs hätten nach seiner Stimme geradezu geschrien.

Mit „Hushed And Grim“ ist MASTODON ein gelungenes, überbordendes Werk gelungen, dessen Schwächen nur wenig ins Gewicht fallen.

MASTODON sind nicht nur großartige Instrumentalisten und Songschreiber, die Protagonisten geben den jeweils anderen gegenseitig Platz und wissen, wann Zurückhaltung gefordert ist. Kein ewiges Genudel auf den Gitarren, keine zahllosen Spuren übereinander geschichtet, dafür viel Freiraum. Einzig Brann Dailors Drumming hätte noch etwas wilder sein dürfen und auch ein bisschen mehr Gebrüll hätte gut getan. Der melodische Gesang mag inzwischen recht sattelfest sein, ein wenig animalische Energie wäre dennoch schön gewesen. Eingefangen wurde all das sehr gut von Dave Bottrill, der nicht erst dank COHEED AND CAMBRIA weiß, wie man diese Art von Musik organisch und wuchtig in Szene setzt.

Dass nun auch Paul Romano wieder als Artwork-Künstler an Bord ist und eine wundervolle Arbeit beisteuert, macht „Hushed And Grim“ zu einem absolut gelungenen, überbordenden Werk, das aufgrund seiner Länge auch erschöpfend ist, aber glücklicherweise nur wenig überflüssiges Material in sich trägt. MASTODON sind also trotz, oder gerade auch wegen des herben Verlusts von Nick Paul und ihrer so offen zur Schau gestellten Verletzlichkeit in wirklich guter Verfassung und mindestens so gut wie zu „Emperor Of Sand“ und vielleicht sogar so stark wie zu Zeiten von „Crack The Skye“. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Level künftig auch ohne solche Schicksalsschläge erreicht werden kann.

Wertung: 12 von 15 Trauerbegleitungen

VÖ: 29. Oktober 2021

Spielzeit: 86:17

Line-Up:
Troy Sanders
Bill Kelliher
Brent Hinds
Brann Dailor

Produziert von Dave Bottrill

Label: Reprise Records

MASTODON „Hushed And Grim“ Tracklist:

1. Pain With An Anchor
2. The Crux
3. Sickle And Peace
4. More Than I Could Chew
5. The Beast
6. Skeleton Of Splendor
7. Teardrinker (Official Video bei Youtube)
8. Pushing The Tides (Official Video bei Youtube)
9. Peace And Tranquility
10. Dagger
11. Had It All
12. Savage Lands
13. Gobblers Of Dregs
14. Eyes Of Serpents
15. Gigantium

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INFECTED CHAOS: Dead Aesthetics [Eigenproduktion]

INFECTED CHAOS haben schon früher darauf geachtet, sich nicht allzu sehr von Genres oder Vorbildern vereinnahmen zu lassen. Ja, nicht einmal von einem Herkunftsland lässt sich die 2014 gegründete Band vereinnahmen, stammt doch das Quintett sowohl aus Tirol als auch aus Bayern.

Was die Musik anbelangt, so haben wir es bei “Dead Aesthetics”, dem dritten Album von INFECTED CHAOS, mehr als bloß mit zwei Herkunftsrichtungen zu tun. Zwar mag man mit dem Überbegriff Death Metal nichts falsch machen, doch spannt die Band den Bogen von Melodic Death zu Brutal Death Metal. Hinzu kommen eine gewisse Hardcore-Schlagseite und manches Mal Viking Metal-Rhythmen, die nicht nur das Album sondern mitunter einzelne Songs abwechslungsreich gestalten.

Das Spiel mit dem Facettenreichtum geht auf “Dead Aesthetics” nicht immer auf

Nicht immer geht dieses Spiel mit dem Facettenreichtum auf: manchmal sind die Songs dadurch zu bunt und undurchschaubar (wie etwa wohl beachsichtig bei “Lethargia”) und ein anderes Mal will der Track aufgrund seines Riffings (“Death Metal Shock Prayer”) oder seines Grooves nicht zünden, wie es etwa bei “Eager Breed The Gods Of Pestilence” der Fall ist. Dennoch finden einige Songs wie “Hollow Chars” oder “Gehenna” Gefallen – wohl auch durch die prägnanten Lead-Gitarren-Spuren.

INFECTED CHAOS verdienen Beachtung

Weiterhin darf Lob ans Arrangement der Songs ausgesprochen werden, als dass dieses ausgewogen ist und die Stärken der Band ganz gut in den Vordergrund rücken kann. Zu diesen zählt unter anderem der Gesang von Christian Fischer, der tief und kraftvoll growlt. “Dead Aesthetics” erweist sich somit als ein abwechslungsreiches und eigenständiges Death Metal Album, das Beachtung verdient. Zwar verliert das Album auf Dauer etwas an Reiz, doch mit mehr Sorgfalt und Auslese könnte das nächste Album – oder noch besser die nächste EP richtig stark werden.

Veröffentlichungstermin: 11.09.2021

Spielzeit: 50:21 Min.

Line-Up:
Christian Fischer- Gesang
Matthias Mayr – Gitarre
Martin Hartmann – Gitarre
Ronny Lechleitner – Bass
Matze – Schlagzeug

Label: Eigenproduktion

Mehr im Netz: https://www.infected-chaos.at
Mehr im Netz: https://infectedchaos.bandcamp.com
Mehr im Netz: https://www.facebook.com/InfectedChaos

INFECTED CHAOS “Dead Aesthetics” Tracklist

01. When Yonder Calls My Name
02. Hollow Chars
03. Eager Breed The Gods Of Pestilence
04. Gehenna (Video bei YouTube)
05. Iron Nights
06. And Thus I Fell
07. Death Metal Shock Prayer
08. Pitch Black Fever
09. Away
10. Lethargia
11. Of Death And Birth

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VERIKALPA: neues Troll / Folk Metal Album “Tunturihauta” aus Oulu

Mit “Tunturihauta” wird in einigen Wochen das neue Album der Troll / Folk Metal-Band VERIKALPA erscheinen. Es ist nach “Taistelutahto” (2018) und “Tuoppitanssi” (2020) das dritte Album der Finnen aus Oulu.

“Tunturihauta” wurde von Janne Huotari (u.a. für BURNING POINT tätig) in den Space Studios produziert und von Svante Forsbäck (u.a. für APOCALYPTICA tätig) gemastert. Das Cover-Artwork stammt erneut von Sakari Forstadius. Erscheinen wird das Album am 21. Januar 2022 via Scarlet Records. Vorab gibt es mit “Taisto” ein Lyric-Video.

VERIKALPA sind Sänger Jani Ikonen, die Gitarristen Jussi Heikkilä und Sami Ikonen, Bassist Sami Knuutinen, Keyboarder Jussi Sauvola (CATAMENIA) sowie Drummer Jari Huttunen (Ex-REQUIEM).

VERIKALPA “Tunturihauta” Tracklist

1. Verikauhu
2. Kalmoarmeija
3. Riitti
4. Raivokansa
5. Rautanen Herra
6. Tunturihauta
7. Jotunimmalja
8. Taisto (Lyric-Video bei YouTube)
9. Hurmos
10. Suohon Suotu
11. Talven Varjot