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SILENCE MUSICFRIDAY #62

Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang hier beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die erschienen Singles, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über das ein oder andere Liedchen, das ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß bei Ausgabe Nummero 62!

SVENS FREITAG

Da sind wir wieder. Ein weiterer Freitag und ein neues WE um es mit Musik zu füllen. Wie zum Beispiel RXPTRS mit „Collapse“. Noch nie gehört und auf einmal in meiner Timeline klingen für mich wie eine Mischung aus SOAD und BILLY TALENT.

Auch interessant sind DAGOBA mit „On the Run“, die mich diese Woche begeistern. Ich mag den Klang von Shawters Stimme. Und die Abwechslung in der Melodie. Schön passend ruhige und dann wieder harte Passagen.

Für viel Spaß sorgt auch die neue TROLLFEST Single „Dance like a pink Flamingo“. Nicht nur liefern uns die Jungs eine Anleitung dazu wie genau denn besagter Flamingo tanzt. Nein, sie nehmen mit dieser Tanzanleitung auch am Melodi Grand Prix, dem norwegischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Lasst uns die Daumen drücken.

Auch METAKLAPA haben einen neuen Song rausgebracht. Diesmal haben sie sich den IRON MAIDEN Klassiker „Wasted Years“ geschnappt und in eine A Capella Version verwandelt. Klar fehlen Gitarren und Schlagzeug, aber das machen die Jungs mit ihren Stimmen wieder gut.

KEOPS präsentieren uns mit „Road to Perdition“ einen richtigen Kracher mit nem geilen Gitarrensolo. Nur das Video ist etwas seltsam.

Richtigen Schnellen in die Fresse Metal servieren uns ANGELUS APATRIDA mit „Childhood‘s End“ vom Century Media Records Label. Und das sowohl Textlich als auch musikalisch. Ich werd mich auf jeden Fall mal in deren sonstiges Wirken reinhören.

Und voll auf die Fresse gibt es auch von PERSEFONE mit „Katabasis“. Ich freue mich schon aufs Album am 04.02, da auch die bisherigen Songs sehr geil klingen.

Auch heute muss ich feststellen, dass ich VOLBEAT nicht so düster im Gedächtnis hatte. Zwar hebt sich das später im Song wieder etwas aus, wenn sie zu ihrem gewohnten Rock‘n‘Roll Metal übergehen. Aber die Grundstimmung bleibt düster. Hört mal rein bei „The Devil Rages on“.
I like.

Martin Skar Berger bleibt auch weiterhin seinem YouTube Coverprojekt SCAR PRODUCTIONS treu und veröffentlicht ein Cover zu „Let it Go“. Eigentlich ist der Hype ja vorbei, aber gut. Das Cover ist gelungen und macht tatsächlich noch immer Spaß.

Letzte Woche hatte euch Daniel ja den Song „Zombified“ von FALLING IN REVERSE vorgestellt und diese Woche stelle ich euch das Acoustic Cover der MELODICKA BROS vor. Wirklich gelungen, wie ich finde.

Es ist zwar nur kurz und ich hoffe auf eine lange Version, aber dennoch möchte ich euch die 00:54 von „Gimme gimme gimme a Man of the Meadnight“ vorstellen. Anlässlich des Livestreams zum Album Release von FEUERSCHWANZ gab es eine Wette. Hodi wollte uns ein ABBA COVER liefern, sollten sie mit ihrem Album auf Platz 1 der Album Charts landen.
Was ist passiert? Platz 1.
Also schreibt FEUERSCHWANZ, dass sie uns einen ganzen Song schulden.

Und zum Schluss haben wir noch die Jungs von HARPYIE mit dem vierten Song aus dem Album „Blutbann“, welches am 28.01. erscheint. Der Song heißt „Liebe auf den ersten Biss“.
Eine Rockballade, die in Teilen vom Schlagzeug dominiert und von der Geige unterstützt
wird. Die Gitarren halten sich dezent im Hintergrund.

SASKIAS FREITAG

KNUCKLE PUCK starten mit “Gasoline” stark ins Jahr 2022! Die Pop-Punker aus Chicago teasen damit weiter ihre am 4. Februar erscheinende EP “Disposable Life” an. Und was sowohl “Gasoline” als auch die bereits erscheinende Single Single “Levitate” erahnen lassen, können wir uns auf eine emotionale Achterbahn in bester KNUCKLE PUCK Manier gefasst machen!

Mit “Pity Party” schmeißen STAND ATLANTIC pünktlich zum Wochenende eine energiegeladene Pop-Punk Party! Dafür haben sie sich zusätzlich Verstärkung von ROYAL & THE SERPENT geholt – was für eine explosive Kombination! Persönliche Empfehlung: Ordentlich die Boxen aufdrehen, denn “Pity Party” macht laut am meisten Spaß!

DANIELS FREITAG

Heute ist eindeutig Tag des Deathcore! Bevor ich aber damit beginne, erstmal die “ruhigen” Sachen.

OUR MIRAGE haben heut endlich neues Futter veröffentlicht. Die Single heißt “Calling You” und liefert genau das, was ich an der Band so schätze. Emotionen pur! Ein passendes Video gibt es obendrauf:

Dann natürlich etwas Neues aus Frankreich! LANDMVRKS haben mit “Death” eine Single veröffentlicht, die sich mal wieder mit allen Wassern gewaschen hat. Garniert mit Gastsänger Drew (STRAY FROM THE PATH) und einem großartigen Video, ist diese der Vorgeschmack auf die “Complete Edition” ihres Albums “Lost In The Waves”, welche im März erscheint und allerlei Leckerlis zu bieten hat.

Weiter geht’s mit der neuen Single von PLACEBO. Der dritte Vorgeschmack aus dem kommenden “Never Let Me Go” heißt “Try Better Next Time” und klingt für mich so herrlich vertraut, wie eh und je. Karten für die Tour im Herbst hab ich natürlich auch schon.

Als nächstes hab ich nen Nachzügler, den ich Weihnachten vergessen hab. Es sei mir verziehen (na gut – Anmerkung der Redaktion). ALL DEPRAVED liefern mit “Don’t Care What’s Wrong Or Right” eine bedeutungsschwangere Single, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

THE WISE MAN’S FEAR haben heut auch eine neue Single veröffentlicht. Lange nichts von den Herren gehört, aber “Tailspin” macht mal wieder Appetit auf mehr!

Was ich letzte Woche schon erwähnen wollte, aber irgendwie auch verbimmelt hab: Eine Neuentdeckung meinerseits, stammend aus Ungarn, namens CROWLEY’S DEAL. Passenderweise läuten diese mit ihrer ersten Single “Down Again” meine finstere Runde heute ein:

So, ich weiß nich wo ich jetzt anfangen soll, daher einfach mit SHADOW OF INTENT. Das neue Album “Elegy” ist Nummer 1 des Deathcore-Days heute. Happy Release Day an Ben Duerr und Co.!

Und weil Ben ein Feature auf dem nächsten Album hat, kommt dieses von DREADED PRESENCE. Hören tut es auf den Namen “Metamorphosis” und feiert ebenfalls heut Schlüpftag! Da es leider zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht verfügbar ist, nochmal als Platzhalter der Titelsong:

Next we have FIT FOR AN AUTOPSY mit ihrem stark erwarteten Album “Oh What The Future Holds”. Leider komme ich gerade überhaupt nicht dazu, mir alles hier erwähnte anzuhören, daher stellvertretend folgendes:

Und zu guter Letzt in der schwarzen Runde: WORM SHEPHERD. Deren neues Album “Ritual Hymns” ballert heut ebenfalls durch den Äther. Man man man, was für ein Tag! Happy Release Day Nummer 4 mit neuer Single und Video zu “A Bird In The Dusk”:

JULES FREITAG

Nach fast 4 Jahren Ruhe, veröffentlichen MUSE endlich mal wieder eine neue Single. Diese hebt sich durch die eher rockigen Elemente von dem oft elektrisch geprägten Stil ab. Ein neues Album ist ebenfalls angekündigt. Aber wann es erscheinen soll ob sich der Stil fortsetzen wird, ist noch unbekannt.
Laut Aussage von Frontman Matt Bellamy gehe es in dem Song um Mobbing und das man sich dagegen behaupten soll. Egal ob in der Schule, der Arbeit oder anderen Situationen Mobbing sollte nicht unterstützt sondern unterbunden werden.

RAPHAELS FREITAG

Mit einer frischen Drittimpfung im Arm begrüße ich euch zum Freitag.
Den Anfang macht die 7” Single “Tatari” der schwedischen D-Beat Abrissbirne 偏執症者 (PARANOID). Sowohl auf der A-Seite “戦禍 (Senka)” als auch im rückseitigen “砂時計 (Sunadokei)” prescht die Band mit Vollgas nach vorne und lässt höchstens Asche und Staub zurück.

HAUTAJAISYÖ aus dem finnischen Iisalmi versorgen uns diese Woche mit mächtigem und Thrash-beeinflusstem Death Metal, der dazu noch ordentlich groovt. Die Single “Kuuleeko Kukaan” ist Teil des vierten Albums “Ei Hauta Kysy Lupaa”, welches i Laufe des Jahres bei Inverse Records erscheinen soll.

GALLERY OF GHOULS aus dem US-Bundestaat New York versorgen uns diese Woche mit einer schaurig-schönen Horrorgeschichte. In “Red Phantom” geht die Erzählung von Dracula so aus, dass der mächtige Vampir siegreich hervorgeht und somit langsam aber sicher die Menschheit unterwirft.

Mehr Doom Metal aber dieses Mal mit Post Black Metal Einfluss gibt es diese Woche von EIGHT BELLS aus Portland, Oregon. Im Song “Destroyer” werden die Hörenden in die Perspektive einer bösartigen Macht versetzt: hungrig, wütend, und zugleich traurig und einsam.

Lange Zeit war es still um die Mainzer Dark Metal Band AGATHODAIMON. Im Jahr 2022 kommt es zum großen Comeback mit dem siebten Studioalbum “The Seven”. Der Tonträger erscheint am 18. März bei Napalm Records. Dass die Band voller Energie ist, können wir schon in der ersten Single “Ain’t Death Grand” erfahren.

Auch das selbstbetitelte Debütalbum der Post Metal Band LIGHT BENEATH aus Tampere, Finnland erscheint im März. Die Vorabsingle “Sirens” lässt uns erfahren, wie LIGHT BENEATH zwischen Post Metal, Sludge, und Post Rock für kalte Atmosphäre und psychedelische Stimmung sorgen.

Diesen Mittwoch erschien “Glitter Guitar”, die erste EP der Indie und Grunge Band BAD PENNY aus dem niederländischen Haarlem. Farbenfroh und mit voller Ladung Energie und Lebensfreude hauen BAD PENNY ordentlich auf den Putz. Der Stil zwischen Power Pop, Punk Rock, Grunge, und 1990er Indie Rock verwandelt jedes Wohnzimmer in einen Moshpit.

Nonnen, Pistolen, und Cowboys kommen im Titel des neuesten Stücks der norwegischen Band BLOOD COMMAND vor. Das Quintett aus Bergen verwöhnt uns mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Punk Rock, Hardcore, Post Metal, und Indie Rock. Wem der außergewöhnliche Cocktail schmeckt, ist gut beraten, den 01. Juli 2022 im Kalender anzustreichen, denn an diesem Tag erscheint das neue Album “Praise Armageddonism” bei Hassle Records.

 

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SILENCE MUSIC FRIDAY #51

Letzte Woche haben wir unseren 50. Freitag zelebriert und heute knüpfen wir nahtlos an unsere schöne Serie an. Übrigens ist es jetzt auch offiziell über ein Jahr her, dass wir zum ersten Mal den Music Friday bei Silence hatten.

Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die erschienen Singles, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über das ein oder andere Schmankerl, das ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß mit Ausgabe 51!

Alle Songs des Musicfridays findet ihr auch in der zugehörigen Playlist bei Spotify.

SVENS FREITAG

Fangen wir mit THE O‘REILLYS AND THE PADDYHATS an. Diese Irish Folk Band aus dem Ruhrgebiet veröffentlicht heute ihr neues Album “In Strange Waters”, auf dem sich neun alte Songs in neuem Gewand und ein komplett neuer Song befinden. Passend dazu gibt es heute Abend um 18:00 Uhr die Premiere des vierten Videos “We all know”, für den man sich Reibeisenstimme DORO PESCH geholt hat. Eine schöne Partynummer.

Am Dienstag haben VENDED den Song “Burn my Misery” rausgebracht. Der Song geht gut voran und man merkt eindeutig die Herkunft, denn VENDED besteht unter anderem aus Corey Taylor’s und Shawn “Clown” Crahan‘s Söhnen.

Ebenfalls am Dienstag haben auch PRIMAL FEAR ein neues Video veröffentlicht. “Kill Yourself” heißt das Stück und ich frage mich, wieso ich die Band bisher nicht auf dem Schirm hatte. Der Song klingt nach einem guten Song zum Abreagieren.

ESKIMO CALLBOY haben KALLE KOSCHINSKY unterstützt und innerhalb eines Tages den Song “Castrop X Spandau” geschrieben. KALLE KOSCHINSKY dürfte einigen noch als Tänzer aus dem “Hypa Hypa” Video bekannt sein. Der Track ist komplett auf Deutsch, hat aber die typischen ECB Vibes und ist ein reiner Fun Song.

Ausflüge in die Popwelt macht der gute TILL LINDEMANN. Dieser ist als Gastsänger auf dem neuen Album “Isa” der französischen Sängerin ZAZ vertreten. Gemeinsam singen sie den Song “Le jardin des larmes”, was soviel wie “Der Garten der Tränen” bedeutet.

OIMELS FREITAG

Am heutigen Freitag haben die Herren von 1914 Releaseday vom neuen Album “Where Fear And Weapons Meet”. Es ist das insgesamt dritte Album der Death/Doom-Metal Combo aus der Ukraine. Einen sehr geilen Vorgeschmack dazu findet ihr hier:

Die Alternative-Rocker von BIFFY CLYRO haben heute ebenfalls Releaseday – hier erscheint das neunte Album “The myth of the happily ever after”. Dazu gibt es hier mal einen Einblick:

Etwas heftiger wird es da wieder bei CRADLE OF FILTH. Hier wird heute das Album “Existence is futile” erscheinen, es ist das bereits das 15. Album der englischen Extreme-Metal-Band. Hier wird euch dazu etwas um die Ohren geknüppelt:

Etwas progressiver dagegen wird es bei den Jungs von DREAM THEATER. Die Amerikaner bringen heute ebenfalls ihr 15. Album auf den Markt, das auf den Titel “A view from the top of the world” hört. Den 20-minütigen namensgebenden Song zum Album findet ihr hier:

Die Death-Metal Urgesteine von MASSACRE dürften heute ebenfalls die Fan Herzen höher schlagen lassen. Das gerade einmal vierte Album in 37 Jahren Bandgeschichte kommt heute auf den Markt, mit dem Titel “Resurgence”. Hier könnt ihr euch das Album anhören:

Und auch der Herr Dirkschneider ist heute mit von der Partie, denn U.D.O. bringen ihr neues Album “GAME OVER!2 raus. Dazu seht ihr hier den Opener “Fear Detector”:

Und schlussendlich sind da noch die Melodic Death Metaller von ARCH ENEMY, die uns die neue Single “Deceiver, Deceiver” liefern. Diese findet ihr hier:

SIMONS FREITAG

…beantwortet euch die Frage, was man bekommt, wenn man KADAVAR und ELDER miteinander mischt:

Richtig! ELDOVAR! Ich hatte zwar zuerst keine Ahnung, wo das „O“ herkommt, aber dann wurde mir bewusst: Das ist einfach das „Oooooh!“, das man ausstößt, wenn man den Song hört! Hier ist eine großartige Zusammenarbeit zweier großartiger Bands: „From Deep Within“ oder wie das Video bei 0:53 wiedergibt: „A Story of Light & Darkness“.

Daneben möchte ich euch einen weiteren neuen Song vom anstehenden MASTODON Album „Hushed and Grim“ präsentieren, den zumindest die Fangemeinde in den Kommentaren schon ordentlich zelebriert und in den Himmel lobt: „Sickle and Peace“.

Zu guter Letzt noch eine Künstlerin, die ich wie viele liebe und die aber (zumindest vermeintlich) so gar nicht Metal ist: LANA DEL REY hat heute(!) ihr neues Album „Blue Banisters“ veröffentlicht und ich möchte hier den gleichnamigen Song inkl. Video mit euch teilen. Warum ich LANA DEL REY höre: Nun, sie schafft es wie nur sehr wenige andere, diese wunderbare Melancholie zu erzeugen, düster, hoffnungslos traurig und damit so vertraut zu klingen. Ihre Songs sind tausendmal düsterer und melancholischer, als viele Metalsongs – und ich mag – nein, ich liebe das. „Blue Banisters“ ist ein wohl sehr persönlicher Song und ein sehr persönliches Album. Der Song handelt m. E. von den traurigen, deprimierenden Erinnerungen, an denen wir trotz dessen hängen.

DANIELS FREITAG

Ich beginne meinen Freitag heut mit der Metalcore Band BETWEEN OCEANS. Deren letzte Single “Signal” hab ich zwar verpasst, warum auch immer, aber heute gibt es ebenfalls etwas Neues. Und zwar direkt das erste Fulltime Album! Dieses heißt “Reneissance” und ist seit heute überall erhältlich.

VOID OF VISION haben mit der Single “Vampyr” ihre neue EP eingeläutet. Sie hört auf den Namen “Chronicles I: Lust” und hat ebenfalls am heutigen Freitag das Licht der Welt erblickt.

Das 2-Mann-Ausnahmeprojekt VALIANT HEARTS beschert uns heute auch eine neue Single. “Banshee” kommt diesmal sogar mit Feature daher, im Song findet sich somit Yosh von SURVIVE SAID THE PROPHET. Die Nummer geht wiedermal heftig in’s Ohr!

Das neue Album “Horizons” von STARSET ist heute endlich erschienen. Wie bereits in vergangenen Freitagen erwähnt, verspricht dieses den perfekten Mix aus Electro und Metal. Im Zuge dessen stellt das auch die neue Single “Icarus” wieder unter Beweis:

Noch mehr neues Albumfutter gefällig? VOIDEMOLITION stehen ebenfalls mit neuem Langspieler “Sanity” in den Startlöchern! Die neue Single, inklusive Video “Holding On” feiert den Release gebührend:

Zum Abschluss von meiner Seite noch etwas mit weniger Melodie. LEFT TO SUFFER liefern mit “D.N.R.” ein heftiges Deathcore-Brett. Als ob der Song an sich nicht schon stark genug wäre, gibt’s auch noch Features mit Will Ramos (LORNA SHORE) und Ricky Hoover (OV SULVUR / ex- SUFFOKATE).

Am 12.11. erscheint das neue Album “Iridescent” von SILENT PLANET. Als weiteren Vorgeschmack liefert die Band heute die neue Single “Anhedonia”, die sich wiedermal mit sämtlichen Wassern gewaschen hat!

 

RAPHAELS FREITAG

Die Maden kommen! STRANGULIATORIUS aus Estland bescheren uns einen ersten Einblick in das Album “Doctor’s Orders: Do not touch!”, welches Mitte November bei Horror Pain Gore Death erscheint. Wer Lust auf eine blutrünstige Mischung aus Doom und Grind hat, sollte die Ohren spitzen.

“Unida” ist die allererste Single von ALKEMIA aus Helsinki. Heiser und kratzig wütet sich die finnische Band über eine Wand aus Stoner Metal und elektrisierenden Fuzz. Die Band ist beim Label Inverse Records gesignt und wird hier sicherlich einige Lesende begeistern.

“Meaningless Death” heißt das Album, das die israelische Black und Thrash Metal Band SVPREMACIST in zwei Wochen veröffentlichen wird. Mit “Drug of Choice” beschert uns das Quartett aus Tel Aviv die dritte Vorab-Single zum Album, das bei Repose Records in allen Formaten auf den Markt kommt. Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich SVPREMACIST stark am lateinamerikanischen Thrash Metal orientiert haben und auf jeden Fall einen starken Sound an den Tag legen.

Steht ihr auf Dungeons and Dragons, Das schwarze Auge, oder ähnliche Spiele? Und wenn ja, mögt ihr darüberhinaus Sludge, Doom, und Stoner Metal? Mit großer Wahrscheinlichkeit sind dann BOG WIZARD aus Michigan genau die richtige Partie für euch. Das sympathische Trio kündigt mit der Single “Barbaria” sein zweites Album “Miasmic Purple Smoke” an, welches Anfang Dezember erscheint. Laut Bandcamp Profil wird es “heavier and nerdier than ever”.

Barbarisch geht es weiter mit BARBARIAN PROPHECIES Lugo in der spanischen Region Galizien. Der Song “Psi” vom letzten Album “Horizon” hat diese Woche ein schicken Video bekommen, das gut zum Progressive Death Metal der Band passt.

Ein bisschen Hardcore hätte ich da auch noch für euch. LOCKED IN aus Perugia präsentieren ein neues Video zum Song “Coward”, welcher auf der letzten EP “The Solemn Leap” vertreten war. Einen Gastauftritt in dieser mächtigen Kampfansage hat Samall Ali.

Kosmisch und sludgy geht es diese Woche bei DYING HYDRA aus Kopenhagen zur Sache. Die neue Single “Earliest Root” ist eine musikalische Reise vom Kleinsten ins Größte und zurück. Das Trio lädt uns auf ein Gedankenspiel über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unseres Universums ein – und ja, der Einfluss des Menschen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Das Wort Zukunft wird in der musikalischen Welt von VIENTONEGRO nicht sonderlich groß geschrieben. Der Mix aus Post Punk und Darkwave passt perfekt zum Titel “DⒶRK” – finster, bedrückend, anarchistisch.

Und wo wir gerade die Begriffe Dunkelheit, Bedrückung, Post Punk, und Wave zur Hand haben, lohnt es sich doch zu schauen, was es so neues bei TÅSEN TEA PARTY gibt. Unbeirrt und gesenkten Hauptes setzt die norwegische Band ihren Gang fort und produziert eine JOY DIVISION Hommage nach der anderen. Seit heute ist “Trigger of this Game” auf YouTube verfügbar.

Okay, und einen habe ich noch!
Vor der Wende sangen D.I. “Hang ten in East Berlin”. Heute bescheren uns STROHSACK aus Utrecht mit “Halb zehn in Ost-Berlin” eine gelungene Coverversion, die an den Deutschpunk der 1980er erinnert.

MERLINS FREITAG

Achtung Newcomer: WEAK TYRANT aus dem schönen Bern debütieren diese Woche mit ihrer ersten EP “To Be Pure”! Als unkompliziert und eingängig würde ich ihren Stil beschreiben – keine verfrickelten Technikexperimente, der Gesang für meinen Geschmack fast ein wenig zu eintönig, dafür aber angenehm musikalisch, fließend und mit schönen Motiven. Das Reinhören allemal wert!

SASKIAS FREITAG

Lange habe ich nicht mehr so schnell auf ein Video geklickt, wie beim neuen DRIVEWAYS Song “Obsession”. Mein Pop-Punk Geheimtipp aus Massachusetts hat nämlich – passend zur Saison – HALLOWEEN Antagonist Michael Myers mit einem mitreißenden Pop-Punk Song kombiniert. Eine ungewöhnliche Kombination, die aber bestens funktioniert, wie “Obsession” beweist. Obendrauf gibt’s noch ein unterhaltsames Musikvideo.

Und damit entlassen wir euch in ein windiges Herbstwochenende. Wir hoffen, ihr könnt mit dem neuen Sound gut ins letzte Wochenende vor Halloween starten. In diesem Sinne alle Liebe und Gute vom Silence Mag!

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MARAGDA auf der Suche nach den alten Geheimnissen

MARAGDA – “MARAGDA”

Veröffentlichungsdatum: 15. Oktober 2021
Länge: 30:49
Label: Necio Records / Nafra Records / Spinda Records
Genre: Heavy Psych / Garage Rock

Kürzlich habe ich MUSICFRIDAY #50 die Veröffentlichung von MARAGDAs selbstbetiteltem Debütalbum angekündigt. Nun möchte ich auf Worte noch mehr Worte folgen lassen, indem ich mich dem gesamten Werk widme. Das sieben Lieder starke Album erscheint bei den beiden spanischen Labels Nafra Records und Spinda Records sowie dem peruanischen Label Necio Records, welches zu meinen Lieblingslabels zählt. Zu hören gibt es auf etwa einer halben Stunde Spielzeit die musikalischen Erzeugnisse von Marçal (Bass, Synths, Gesang), Xavi (Schlagzeug, Gesang), und Guillem (Gitarre, Synths, Gesang). Das Trio aus Katalonien hat mit seinem Debüt eine zusammenhängende Reihe von Liedern veröffentlicht, in denen sie eine fantastische Geschichte erzählen.

Nach der Katastrophe

MARAGDA erzählen hier die fiktive Geschichte des Maragda Volkes, das sich nach einem verheerenden Unheil in die Tiefen des Untergrunds zurückgezogen hat. Nach Jahren des Ausharrens sind die Erinnerungen an das Leben auf der Erdoberfläche bereits restlos verblasst. Doch auch der Rückzugsort ist kein Paradies, denn hier herrscht The Core – ein unbarmherziges und unterdrückerisches, totalitäres Regime. Und so geschah es eines Tages, dass sich eine fremde Stimme in den Köpfen der Maragda bemerkbar machte, die zu den Unterdrückten sprach. Einige Rebellen erkannten diesen Ruf und machten sich auf, um die Geheimnisse der Vergangenheit und der Zukunft der Maragda zu erforschen.

Finster und farbenfroh

Das spannende Narrativ wird in einer vielfältigen Mischung aus musikalischen Stilen dargeboten. MARAGDA spielen eine progressive und oft sehr mächtige Spielform des Psychedelic Rock, die sich oft an fuzzgeladenem Garage Rock reibt. Krautrock Passagen sorgen vor allem im Rhythmus für zusätzliche Energie, während die Synthesizer Klangwelten voller Farbenpracht zaubern. Mit ihrem Heavy Psych untermalen MARAGDA die aufregende Stimmung der Geschichte wunderschön, indem sie Neugier, Dunkelheit, Hoffnung und Ungewissheit in Szene setzen. So bleibt es inhaltlich wie auch musikalisch von Anfang bis Ende spannend.

MARAGDA auf Bandcamp

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Eric Wagner (TROUBLE / THE SKULL) ist verstorben

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass Eric Wagner im Alter von 61 viel zu früh von uns gegangen ist. Aus den Kreisen seiner Familie wurde verlautet, Wagner sei an den Folgen einer COVID-19 Erkrankung verstorben. Der US-amerikanische Sänger ist am 24. August 1959 geboren und am 22. August in Las Vegas verstorben. Wir wünschen der Familie und den Freund*innen sowie allen Angehörigen Kraft, innere Ruhe und alles Gute, um sich von Eric Wagner verabschieden zu können.

Im Jahr 1981 trat Eric Wagner der Doom Metal Band TROUBLE aus Aurora, Illinois bei. Als Sänger begleitete er wichtigste Phase der Band von 1981 bs 1997, und war auch nach der Reunion von 2000 bis 2008 die Stimme von TROUBLE. Die Band wird oft zusammen mit PENTAGRAM, SAINT VITUS oder CANDLEMASS zu den legendären Wegbereiterinnen des Doom Metal Genres gehandelt, und Eric Wagners Gesang begleitete unter anderem die Meilensteine “Psalm 9” (1984) und “The Skull” (1985). Beide Alben gelten als Meilensteine des frühen Doom Metal.

Der unverwechselbare Gesang von Wagner wurde aufgrund seiner hohen aber kräftigen und kratzigen Töne oft als kreischig, manchmal als weinerlich, aber immer als markant bezeichnet. Anders als die eher sonoren oder choralartigen Vocals, die dem Doom Metal oft eigen sind, bescherte Eric Wagner seinen Bands einen ganz eigenen Klang.

Während seiner Pause bei TROUBLE spielte Wagner zusammen mit Daniel Cavanagh von ANATHEMA bei LID, deren einziges Album 1997 erschien. Nach dem erneuten Ausstieg bei TROUBLE sang Wagner auf den beiden Alben “Blackfinger” und “When Colors Fade Away” der Band BLACKFINGER, deren Stil eher in Richtung Alternative Metal ging. Erfolgreicher und mit größerem Bekanntheitsgrad gesegnet war allerdings die Band THE SKULL, die nicht nur den Namen eines TROUBLE Albums trägt, sondern auch von drei ehemaligen TROUBLE Mitgliedern ins Leben gerufen wurde. Zusammen mit Bassist Ron Holzner und Jeff “Oly” Olson hob Wagner THE SKULL aus der Taufe, um an die gemeinsame Zeit ihrer ehemaligen Band anzuknüpfen. Gitarrist Lothar Keller war als einziges Gründungsmitglied nicht vorher bei TROUBLE aktiv.

Eric Wagner hat in vierzig Jahren als aktiver Musiker nicht nur unzählige Bühnen bereist und Tonträger verkauft. Er wird auch als eine prägende und höchst einflussreiche Person in Erinnerung bleiben. Schweren Herzens und mit aufrichtigem Dank verabschieden wir uns von einem Menschen, ohne den Doom Metal nicht das wäre, was es heute ist.

ericwagnermusic.com

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Drei Debüts und eine Abrechnung – CONGOROO sind zurück

Seit 2009 bereits gibt es das Hallenser Quartett CONGOROO. In der aktuellen Besetzung spielen dort die Brüder Mathias und Stefan Schmidt (beide: Vocals und Gitarre) sowie Severein Schorkopf (Bass) und Gregor Jeschke (Schlagzeug). Anno 2012 war das erste Album fertig (Debüt Nummer 1), welches CONGOROO auf Konzerten unter die Leute brachten. Drei Jahre später war dann das Nachfolgewerk “Up there, not here” fertig, welches bis dato also einziges Album auf Streaming Plattformen gehört werden kann. Man kann also zurecht vom zweiten Debütalbum sprechen.

“Man kann von einem richtigen Neustart sprechen”

Das Jahr 2021 wiederum steht für die Neuerfindung, bei der CONGOROO wie Phönix aus der Asche auferstehen, beschreibt Bassist Severin die aktuelle Situation. “Wir fangen von Null wieder an”, ist eine passende Umschreibung für den aktuellen Status, in dem CONGOROO neues Material produzieren und somit auf ein neues Albumrelease zusteuern. Da ist es berechtigt zu sagen, dass sich die Band mit neuer Kraft und neuer Energie ein weiteres Mal auf ein Debüt vorbereitet – Debüt Nummer drei im neuen Soundgewand, der mehr nach CONGOROO klingt als je zuvor.

Severin erklärt weiter, dass sich seit 2015 einfach sehr viel verändert hat: “Die Songs klingen jetzt einfach anders. Auch die Fans sind anders, da einige gegangen und andere gekommen sind. Auch wir haben uns in der Zwischenzeit verändert – also eigentlich kann man es als das erste Album von CONGOROO 2.0 sehen”.

Abbildung: CONGOROO

Der Weg zum “dritten ersten” Album führt über drei Singles

Fertigstellung und Veröffentlichungstermin stehen noch nicht fest, aber es wird definitiv etwas auf die Ohren geben, das CONGOROO 2.0 den Hörenden präsentiert. In den Toolhouse Studios im sonnigen Rotenburg an der Fulda hat die Band mit Frieder Does drei Songs aufgenommen, mit denen das neue Material promotet wird. Die erste Single “Fly on the Pie” ist ab dem 20. August 2021, 17:00 Uhr auf dem YouTube Kanal der Band für Augen und Ohren zugänglich. Die nachfolgenden Singles werden wahrscheinlich im Herbst sowie Ende des Jahres ebenfalls mit eigenem Musikvideo erscheinen. Genaueres wird die Zukunft zeigen, aber wir können davon ausgehen, dass wir unterm Weihnachtsbaum bereits alle drei Vorab-Singles anhören können. Den ersten Teaser können wir uns jetzt schon einmal ansehen.

“Wir wurden fünf Jahre lang hingehalten”

Die erste Single “Fly on the Pie” ist eine nachträgliche Abrechnung mit dem ehemaligen Produzenten der Band. Ein halbes Jahrzehnt lang waren in neues Album und weitere Produktionen in Planung, die letzten Endes niemals fertig gestellt wurden. Unterschätzt und nicht richtig wahrgenommen stand die Band am Ende da – ohne neues Album, ohne öffentlich sichtbare Fortschritte.

“Es hat damit angefangen, dass wir den Satz ‘Underestimate us’ unterbringen wollten”, erinnert sich Mathias an den frühen Entstehungsprozess. Und Severin fügt hinzu “Uns war es wichtig, ein persönlichen Schlussstrich mit dieser Zeit zu ziehen”, und das tun CONGOROO, indem sie nicht nur einen mächtigen Song veröffentlichen. Auch das dazugehörig Video ist aufwändig und professionell produziert und sagt damit eindeutig ‘Wir wurden zu Unrecht unterschätzt!’. Für Gregor “gibt es keinen besseren Weg, diesen Schritt zu verarbeiten, als ihn in als Song und Video zu verpacken”. Vollgepackt mit persönlichen Referenzen sind Single und Video ein befreiender Akt für CONGOROO, oder wie Stefan sagt: “Ein ungewöhnliches Kapitel unserer Geschichte wird mit einem eher ungewöhnlichen Song abgeschlossen. Was passiert ist, ist eben passiert und dies ist unser Weg, das Kapitel zu beenden”.

Abbildung: CONGOROO

“Wir haben Bock!”

Ein halbes Jahrzehnt Pause ist natürlich ein lange Zeit, aber CONGOROO sind motivierter denn je, ihre neue Musik auf den Bühnen zu präsentieren. Gregor stellt klar, dass die Lust auf Musik und Konzerte gewaltig groß ist, und Mathias pflichtet mit “Word!” bei.

Nun geht es also wieder los beim Halleschen Quartett, und sie haben eindeutig klar gemacht, dass sie nicht unterschätzt werden sollten. Das zeigen sie auch im Musikvideo zur neuen Single, in der sie Badminton spielen – gegen sich selbst. CONGOROO sind wieder da, und wenn ihr auf gefühlvolle Rockmusik mit atmosphärischem Twist steht, solltet ihr auf jeden Fall die weitere Entwicklung der Band verfolgen.

 

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SILENCE MUSICFRIDAY #40

Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang hier beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die erschienen Singles, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über das ein oder andere Bonbon, das ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß bei Ausgabe 40!

Alle Songs des Musicfridays findet ihr auch in der zugehörigen Playlist bei Spotify.

SEBS FREITAG

Ok, der Seb hat ne Zeit lang den Freitagspost geghosted. Aber zur Verteidigung, er hat in der Zeit auch GHOSTKID gehört.
Die haben nämich, in Kooperation mit Nik Nocturnal sowie TankTheTech ein digitales Album raus gebracht, auf dem sie eine kommentierte Version des Release-Albums veröffentlichen. Dabei geben sie einige spannende Einblicke in die Hintergründe des Albums und lassen die Hörer ein wenig in Ihre Welt hineinschauen. Für Fans der Musiker bestimmt eine interessante Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren.
Zusätzlich gibt es einen neuen Track auf Youtube, den sie zusammen mit INHUMAN aufgenommen haben. Reinhören lohnt sich.

Außerdem gibt es neues von ALIEN WEAPONRY! Die Neuseeländer haben ein neues Musikvideo rausgebracht, in dem sie ihre Fans mit einbezogen haben. Vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere darin wieder. Coole Idee auf jeden Fall, mit der sie gleichzeitig ihr neues Album ankündigen, das am 17. September erscheinen soll! Stay tuned! Das Album kann man hier bereits vorbestellen.

Außerdem kündigen die mächtigen SEPULTURA ein neues Album an! Am 13.8. wird „Sepulquatra“ überall erhältlich sein! Mehr dazu in Kürze.

DANIELS FREITAG

Die Band, die mein bisheriges Album des Jahres (lesen sie hier) veröffentlicht hat, legt direkt mit einer neuen Single nach. BRAND OF SACRIFICE knüpfen genau da an, wo sie mit „Lifeblood“ aufgehört haben und liefern zu „Enemy“ nicht nur ein Musikvideo, sondern sozusagen einen Kurzfilm. Obendrein kommt der Song mit Spencer von UNDEROATH daher. Mein Freitag könnte nicht feiner starten!

EYES WIDE OPEN ist so eine Band, die ich mit jedem Release mehr zu schätzen lerne. Die neue Single „Eraser“ untermauert dieses Gefühl nochmals und kann ebenso mit sehr schönem Musikvideo punkten. Moderner Melo-Death at it‘s best!

Im selben Fahrwasser bewegen sich auch AS I MAY. Noch nicht so bekannt, sollten Genrefans aber definitiv mal ein Ohr riskieren. „Breaking Myself Away“ nennt sich das neueste Werk und kann hier belauscht werden:

SASKIAS FREITAG

UNDEROATH präsentieren mit „Hallelujah“ die zweite Single ihres für Januar 2022 geplanten Albums „Voyeurist“! Vor allem für alteingesessene Fans ist der Song ein kleiner Throwback, da UNDEROATH ihrem Stil treu bleiben. Gleichzeitig präsentiert „Hallelujah“ auch einige moderne Einflüsse – Langeweile kommt hier definitiv nicht auf. Die Spannung auf weitere Singles und den 14. Januar 2022 steigt!

Französischen Metal liefern diese Woche die Jungs von RESOLVE aus Lyon. „Emerald Skies“ bietet einen Vorgeschmack auf das am 26. November erscheinende Debütalbum der Band, welches den Titel „Between Me and The Machine“ trägt. „Emerald Skies“ ist sehr abwechslungsreich und zeichnet sich vor allem durch die markanten cleanen Parts aus. Aber auch Fans von härteren Melodien mit RESOLVE auf ihre Kosten – ein gelungener Mix!

Was wäre der Musicfriday ohne die wöchentliche Ladung Pop-Punk? Dafür sorgen diese Woche unter anderem AS IT IS mit „I LIE TO ME“. Der energiegeladene Song zeichnet sich, wie viele Songs der Band, vor allem durch die Lyrics aus. Gleichzeitig zeigen sich AS IT IS experimentierfreudig, achtet man genauer auf die Stimme von Sänger PATTY WALTERS. Diese klingt im Vergleich zu anderen Songs nämlich etwas tiefer, was „I LIE TO ME“ nochmal das „gewisse Etwas“ verleiht.

Die Extraportion Pop-Punk servieren WITH CONFIDENCE. „Paper” schlägt zuerst ruhigere Klänge an und erinnert etwas an Lagerfeuerromantik. Im Verlauf der knapp drei Minuten nimmt der Song aber deutlich an Fahrt auf und kombiniert Lagerfeuer-Vibes und eingängige Pop-Punk Melodien.

Und zum Abschluss noch etwas völlig genrefremdes: LITTLE BIG! Die äußerst kreativen (und lustigen) Musikvideos der Band sind zu gut, um nicht geteilt zu werden. Und mit „MOUSTACHE (feat. Netta)“ hat sich die russische Band wieder einmal selbst übertroffen. Aber seht selbst:

RAPHAEL FREITAG

Es ist nicht einfach nur Freitag – nein! Heute ist auch Bandcamp Friday – und zwar zum ersten Mal seit drei Monaten. Das heißt, für 24 Stunden verzichtet die Plattform auf sämtliche Anteile an Verkäufen von Musik, Tonträgern, Merch und mehr. Es gibt keinen besseren Tag, um eure liebsten Bands und Künstler*innen zu unterstützen.
Und da hagelt es natürlich auch Releases, wie beispielsweise das Album “Empty Plinths” der Hardcore Punk Band GRAND COLLAPSE, welches heute bei Epidemic Records erscheint.

PRETTY ADDICTED spielen den Loopy Dance Punk, den deine Mutter hasst. Den unheimlichen Sound kann man auch irgendwie zwischen Hardstyle und Industrial Metal einordnen. Auf jeden Fall ist es diabolisch, laut, und finster. Der Titel “A Devil called Bob” ist auf dem 2017er Album “The Magic of a Lunatic” vertreten und hat seit gestern ein eigenes Musikvideo bekommen.

Ähnlich düster aber dafür viel ruhiger geht es diese Woche bei unseren Stammgästen von TÅSEN TEA PARTY zu. Die neueste Single “The Sound” nutzt die gesamte Palette an Grautönen, um eine Klanglandschaft zu malen, die nach schwerem Rotwein und kaltem Rauch schmeckt.

“Ballad from the Void” von SOLOMON LUTHER ist eine eher ungewöhnliche Ballade. Das psychedelische Folk- und Bluesstück erzählt die liebevolle Hingabe der Sonne zur Finsternis. Wie um das Auge eines wilden Sturmes tanzen die einander gegensätzlichen Verliebten umeinander, ohne je zueinander zu finden.

Bei Finnland’s Experimental Combo HORTE gehen die Vorbereitungen auf das anstehende Album “Maa Antaa Yön Vaientaa” (“Die Erde gibt der Nacht Stille”) in die heiße Phase. Die Single “Ilman Nurkka” (“ohne Ecken”) macht Lust auf den atmosphärischen Sound, der am 27. August bei Pelagic Records erscheint.

Black Metal gemischt mit Rock’n’Roll gibt’s heute von WORMWITCH aus Vancouver. Mit “Hammer of the Underworld” wirbt die Band für ihr Album “Wolf Hex”, das Ende August bei Prosthetic Records erscheint.

Das selbstbetitelte Album von ZAHN erscheint bereits in zwei Wochen. Das Berliner Kraut-, Noise-, und Psych-Trio zeigt uns im neuen Video zum Song “Aykroyd” Bilder, die sowohl einem Fiebertraum als auch einem starken halluzinogenen Trip entsprungen sein könnten.

Das war mal wieder eine bunte Mischung in der Ausgabe Nummer 40. Wir hoffen, dass auch für euch etwas dabei war. Und nächste Woche ist nicht einfach nur Freitag, sondern Freitag der Dreizehnte! Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und freuen uns auf nächstes Mal!

Der Beitrag SILENCE MUSICFRIDAY #40 erschien zuerst auf Silence Musik Magazin.

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STAIND – It’s been awhile – Live from Foxwoods | 2019

STAIND – “IT’S BEEN AWHILE – LIVE FROM FOXWOODS |2019”

Veröffentlichungsdatum: 08. Juni 2021
Länge: 71:00
Label: Alchemy Recordings
Genre: Alternative Rock / Alternative Metal

“It’s been awhile”… dieser Satz passt gleich mehrfach zum vorliegenden Album.
Es ist ein Weilchen her, dass STAIND zu letzten Mal eine Veröffentlichung hatten. Genauer gesagt, ist es fast neun Jahre her, dass “Live from Mohegan Sun” bei Eagle Rock verlegt wurde. Im Vergleich zum selbstbetitelten Studioalbum, welches vor einem ganzen Jahrzehnt erschien, erhielt dieser Konzertmitschnitt kaum Beachtung.

Es ist auch ein Weilchen her, dass STAIND eine wichtige Rolle in den Sphären des Alternative Rock, Alternative Metal, Post-Grunge, oder Nu Metal gespielt haben. Ihre erfolgreichste Zeit hatte die Band mit den Alben “Break the Cycle” (2001), “14 Shades of Grey” (2003), und “Chapter V” (2005). Das war die Zeit als der düstere Post-Grunge vom Kellerclub bis hin zu MTV zu den gefragtesten Musikstilen gehörte. Und es war auch die Zeit, als Chad Kroeger den Musikstil noch nicht gänzlich in den Dreck gezogen hat.

Außerdem ist es ein Weilchen her, dass STAIND ihre größten Single Erfolge hatten, auf welche sie leider viel zu oft reduziert werden. Neben ihrem größten Hit “It’s been awhile” zählen dazu auch “For You” und “Right here”, welche beide auf dem vorliegenden Live Album vertreten sind.

Passioniert und souverän

Wie der Name schon deutlich macht, wurde “It’s been awhile – Live from Foxwoods | 2019” im Jahr vor der Pandemie aufgenommen. Das Konzert kann digital, auf CD, Schallplatte, oder DVD erworben werden, und wartet mit satten 71 Minuten auf, in denen STAIND ihre (damals) 24-jährige Historie Revue passieren lassen.

Das Quartett aus Springfield, Massachusetts gibt sich souverän und selbstbewusst auf der Bühne. Voller Hingabe werden 15 der größten Erfolge von STAIND geschmettert. Gefühlvolle Alternative Rock Balladen reihen sich an mächtig krachige Nu Metal Brecher, und das Publikum rastet komplett aus. Spätestens beim Chorus von “Right here” wird aus unzähligen Kehlen mitgeschrien, bevor STAIND nahtlos ins emotionale “Outside” überleiten.

Nostalgie oder Blick nach vorne?

Beim Hören und Genießen der Scheibe kann man sich dann doch schnell die Frage stellen, was denn dieses Album zu bedeuten hat. Sind STAIND etwa zurück oder entwickeln sie sich gerade zum wandelnden Denkmal ihrer Selbst? Laut Homepage (s.u.) ist zumindest eine Tournee mit KORN angekündigt. Das macht Hoffnung, dass STAIND nicht die gleiche Entwicklung durchmachen wie andere Legenden des Rock. Man denke an THE ROLLING STONES, die seit gefühlten drei Jahrhunderten Abschiedstourneen spielen, oder AC/DC, die zu allem Unglück auch noch “neue” Alben aufnehmen.

Um den Bogen zum Live Album zurück zu schlagen: STAIND präsentieren sich souverän wie eh und je, wofür ihnen das Publikum hörbar dankbar ist. Außerdem zeigt die Band, dass sie zu Unrecht auf einzelne Titel wie eben “It’s been awhile” reduziert werden. Was jetzt noch fehlt, ist ein neues Studio Album, auf dem STAIND ihren typischen Sound im neuen Anstrich präsentieren. Angeblich ist es etwas in Planung… (vgl. Interview mit Audio Ink).

Homepage von STAIND

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