Categories
Uncategorized

SKOGNATT: Ancient Wisdom [Re-Release]

Abseits vom Metal hat der Musiker hinter SKOGNATT schon vieles ausprobiert. Und auch dieses Projekt scheint recht aktiv zu sein – nur frage ich mich, warum. Bestes Beispiel ist das Debütalbum „Ancient Wisdom“. Dieses wurde zunächst im Jahr 2018 veröffentlicht, erfährt nun als Wiederveröffentlichung mit Bonustrack seine Renaissance. Auch hier ist die Frage nach dem Warum berechtigt. Generischer Proto-Black Metal, der Inspiration aus BATHORY und den frühesten Momenten von MOONSPELL schöpft, könnte sogar charmant sein, aber nicht, wenn wie hier lieblos ein abgenutztes Riff an das nächste gereiht wird. Da heißt es vierzig Minuten lang: Stark sein.

SKOGNATTs generischer Proto-Black Metal kann nicht überzeugen: „Ancient Wisdom“ wirkt reichlich lieblos.

Mit ausdruckslosem Drumming und leidenschaftslosem Gesang rauscht das Album am Hörer vorbei, ohne jeglichen Eindruck zu hinterlassen. SKOGNATT geben sich nur rudimentär die Mühe, ihre Songs interessant zu gestalten, stattdessen spielen sie die immergleiche Trumpfkarte permanent aus. Die häufig orientalisch anmutenden Leadgitarren klingen wirklich solide; hier merkt man, dass Bandkopf DZ ein begabter Gitarrist ist. Doch statt eine bestehende Band mit seinem Spiel zu bereichern, macht der Musiker alles im Alleingang – eben auch das, was er nicht kann. Irgendwie schade.

„Ancient Wisdom“ ist ein harm- und zahnloses Album, mit dem SKOGNATT schon vor dreißig Jahren gnadenlos untergegangen wären.

In netto 35 Minuten (das Stück „Stille“ besteht tatsächlich nur aus ebensolcher) gibt es nur einen Moment, der kurz aufhorchen lässt: „Dark Star“ besticht mit einem wirksamen dissonanten Riff, das sich dann aber doch schnell abnutzt. Auch der Bonustrack zeigt keine Wirkung und wertet das Album nicht auf. „Ancient Wisdom“ ist somit ein verzichtbares, harm- und zahnloses Debüt, das schon vor dreißig Jahren als Demo im Grundrauschen eines aufbegehrenden Genres gnadenlos untergegangen wäre.

Wertung: 2 von 8 lau Aufgewärmtes

VÖ: 18. Februar 2022

Spielzeit: 40:48

Line-Up:
DZ – Instrumente, Gesang
Gerileme – Drums

Label: Human Noise Records

SKOGNATT „Ancient Wisdom“ Tracklist:

1. Ancient Wisdom
2. Xibalba
3. World Apart
4. Thanatos
5. Dark Star
6. Fallen
7. Outro
8. Stille
9. Hades

Mehr im Netz:

https://skognatt.bandcamp.com/

Categories
Uncategorized

ENEMY EYES: Band um Sänger Johnny Gioeli (AXEL RUDI PELL) debütiert mit Melodic Metal Single “Here We Are”

Die Melodic Metal-Band ENEMY EYES hat mit “Here We Are” eine neue Single veröffentlicht. Es ist der erste Release der erst kürzlich von Sänger Johnny Gioeli (HARDLINE, AXEL RUDI PELL, CRUSH 40) gegründeten Band.

Weitere Band-Mitglieder sind Gitarrist Marcos Rodriguez, Bassist und Keyboarder Alessandro Del Vecchio (EDGE OF FOREVER, JORN, HARDLINE) sowie Drummer Fabio Alessandrini (ANNIHILATOR, VESCERA).

ENEMY EYES “Here We Are” (Audio bei YouTube)

Categories
Uncategorized

EMPIRE: neue Heavy / Melodic Death Metal Single “Tankard” mitsamt Video-Clip aus Neuseeland

Die neuseeländische Heavy / Melodic Death Metal-Band EMPIRE hat mit “Tankard” eine neue Single mitsamt Video-Clip veröffentlicht. Die Single folgt dem 2021er-Debütalbum “Blind War” nach.

EMPIRE sind Sänger Diego Attinger, die Gitarristen Jeremy Ditmer und Tim King, Basssist Eddie Scales sowie Drummer Dallas Gilmour.

EMPIRE “Tankard” (Video bei YouTube)

Categories
Uncategorized

V.E.I.N.: kündigen neues Black Metal Album “Blood Oaths” an

Die US-amerikanische Black Metal-Band V.E.I.N. hat mit “Blood Oaths” ein neues Album angekündigt. Es ist das erste Album der von Marcus “Death Fiend” Frattura (BLESSED OFFAL, Ex-DEATHAMPHETAMINE) ins Leben gerufenen Band aus Massachusetts.

“Blood Oaths” wird am 14. Oktober 2022 via Eternal Death erscheinen. Vorab gibt es den Track “Malign Blood Oath” zu hören.

V.E.I.N. “Blood Oaths” Tracklist

1. Total Vascular Collapse
2. Malign Blood Oath (Audio bei Bandcamp)
3. The Black Eye of Eibon
4. Banishment of Blood
5. L.S.D.
6. Sangre Libertad
7. Warlocks Witches and Demons
8. Bloodstained Symmetry

Categories
Uncategorized

WATCH THEM FAIL: Labeldeal für neues Metalcore / Crossover / Industrial Album “Hybris”

Die Metalcore / Crossover / Industrial-Band WATCH THEM FAIL hat einen Labeldeal bei Wormholedeath unterschrieben. Im Zuge dessen werden die Österreicher mit “Hybris” ihr neues Album veröffentlichen.

Das erste Album der 2016 in Graz folgt der 2018er-EP “Hybrid” und wird am 21. Oktober 2022 erscheinen. Vorab gibt es mit “Body Lies” ein Lyric-Video.

WATCH THEM FAIL “Hybris” Tracklist

1. Splitternackt
2. Disco Vivante
3. Machine Gun Blues
4. Leben
5. Salem
6. A Matter Of…
7. Viva La Muerte
8. Body Lies (Lyric-Video bei YouTube)
9. Out Of Control
10. Hybris

Categories
Uncategorized

IMPERIAL TRIUMPHANT: Spirit Of Ecstasy

Als Stanley Kubrick im März 1999 starb, war „Eyes Wide Shut“ noch nicht fertiggestellt. Wäre Kubrick nicht an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben, sondern hätten ihn die letzten Jahre seines Lebens Halluzinationen und Fieberschübe geplagt, und sein Film wäre in John Carpenters Idee von New York mit Snake Plissken angesiedelt, „Spirit Of Ecstasy“ könnte das akustische Pendant dazu sein. Kaum eine Band dieser Tage nutzt die surreale Ästhetik von Meister Kubrick derart zielgerichtet und bildet sie über einen Zerrspiegel ab. Es mag kaum verwundern: Für Hörer ausschließlich traditioneller Musik sind IMPERIAL TRIUMPHANT mit Vorsicht zu genießen.

Schon die Tage, als IMPERIAL TRIUMPHANT noch dem krass-dissonanten Black Metal zuzurechnen waren, lagen ihre Alben schwer im Magen. Der stilistische Wandel mit dem vierten Album „Alphaville“ vor zwei Jahren erzeugte irgendwas zwischen GORGUTS, VOIVOD und DEATHSPELL OMEGA – ganz, ganz grob gesagt. Darauf aufbauend ist „Spirit Of Ecstasy“ die konsequente Fortführung, shiftet stilistisch aber noch weiter in Richtung Jazz und Fusion, ummantelt von einer Noir-Ästhetik und lässt das Gerüst aus dissonant-extremen Metal fast in den Hintergrund geraten. Stellenweise ist das fast ungenießbar, die ganze Stunde ist aber mindestens wahnsinnig anstrengend. Dabei beginnt „Spirit Of Ecstasy“ noch herausfordernd-nachvollziehbar, driftet aber in der zweiten Hälfte zusehends ab.

Auf der Suche nach der Grenze des Hörbaren: IMPERIAL TRIUMPHANT schonen mit „Spirit Of Ecstasy“ weder die Hörer noch sich selbst.

Es ist ja nun nichts Neues, Jazz mit extremen Metal zu verbinden, aber IMPERIAL TRIUMPHANT suchen förmlich die Grenzen des Hörbaren. „Chump Change“ und „Metrovertigo“ sind noch einigermaßen deutlich im Metal zu verorten, aber es dominieren schon Dissonanz und Komplexität. Das geht auf Kosten der Heaviness, die unter diesem rauschhaften Maximalismus leidet. „Tower Of Glory, City Of Shame“, das so fragmentiert ist, dass sich kaum eine Linie finden lässt, setzt dann glücklicherweise etwas mehr auf Dynamik und Direktheit und lässt sich in letzter Konsequenz mehr greifen. „Merkurius Gilded“ ist für die Verhältnisse von „Spirit Of Ecstasy“ dann geradezu straight, Chöre sorgen für eine surreale Atmosphäre und die wilden Soli bringen dann endlich das Blut zum Kochen – so direkt und mitreißend sind IMPERIAL TRIUMPHANT in dieser Stunde kein zweites Mal.

Das ist schade, denn gerade hier macht „Spirit Of Ecstasy“ Spaß und bietet gleichzeitig Brainfood. Bei „Death On A Highway“ ist es IMPERIAL TRIUMPHANT dann egal, dass sie ihre Hörer wieder langsam verlieren, die restlichen Stücke sind dann voller Improvisation und Experimente, dass es schwierig wird, dem Trio zu folgen. Überhaupt, von Trio kann fast nicht die Rede sein. Zahlreiche Gastmusiker, von Bläsern über die Gitarristen Alex Skolnick (TESTAMENT) und Trey Spruance (MR. BUNGLE) und viele weitere Sänger und Chöre, inklusive Snake von VOIVOD, unterstützen die Band und hinterlassen stets das Gefühl, dass hier ein ganzes Orchester spielt.

Improvisationen und Experimente dominieren die zweite Hälfte von „Spirit Of Ecstasy“: IMPERIAL TRIUMPHANT möchten, dass sich das Publikum in rauschhaften Klängen verliert.

„In The Pleasure Of Their Company“ ist dann eine Fusion-Tingelei durch New Yorker Bars und Nachtclubs im Zeitraffer und macht Spaß, wenn man mitswingt. „Bezumnaya“ und das abschließende „Maximalist Scream“ scheinen dann beinahe strukturlos, bestehen aus Klangcollagen, Fetzen und verstörenden Samples. Hier stellt sich die Frage, ob IMPERIAL TRIUMPHANT sich nicht doch berechnend und letztens Endes maßlos angeberisch präsentieren. Wirklich berühren kann „Spirit Of Ecstasy“ somit nicht.

Wer mit IMPERIAL TRIUMPHANT durch die New Yorker Nacht tanzt, verliert sich im Glamour und der Ausschweifung des vergangenen Jahrhunderts, im Rausch der unendlichen Klänge und Saturnalien. Es wäre somit inkonsequent, wenn „Spirit Of Ecstasy“ zugänglicher geworden wäre. IMPERIAL TRIUMPHANT schonen weder sich noch ihr Publikum und bringen den extremen Metal in Richtung Zukunft, ohne sich hypermodernder Stilmittel zu bedienen. Das ist absolut beachtlich und verdient jede Anerkennung. Aber ich persönlich muss anerkennen, dass mich – auch als Freund komplexer und herausfordernder Musik – dieses komplett überbordende Werk überfordert. Kubrick hätte es aber wohl gefallen. Dennoch, dieses Album objektiv zu beurteilen ist ein Ding der Unmöglichkeit, es polarisiert zu stark, es wirkt aber auch bis zu einem wie ein Muskelspiel: Wer ist hier der krasseste Fucker im ganzen Land? So ganz authentisch sind die New Yorker eben nicht.

Wertung: 5,5 von 8 Gangbang-Partys

VÖ: 22. Juli 2022

Spielzeit: 54:45

Line-Up:
Zachary Ezrin – Vocals, Guitar
Steve Blanco – Bass
Kenny Grohowski – Drums

Label: Century Media

IMPERIAL TRIUMPHANT „Spirit Of Ecstasy“ Tracklist:

1. Chump Change
2. Metrovertigo (Official Video bei Youtube)
3. Tower Of Glory, City Of Shame (Official Video bei Youtube)
4. Merkurius Gilded (Official Video bei Youtube)
5. Death On A Highway
6. In The Pleasure Of Their Company
7. Bezumnaya
8. Maximalist Scream (Official Video bei Youtube)

Mehr im Netz:

http://www.imperial-triumphant.com/
https://www.facebook.com/imperialtriumphant
https://www.instagram.com/imperialtriumphant/
https://twitter.com/imperialnyc

Categories
Uncategorized

NAMELESS KING: Video-Clip von Melodic Death Metal Debüt-EP “Order of the Black Flame”

Die Melodic Death Metal-Band NAMELESS KING hat mit “Amalgamated Kin” einen Video-Clip von ihrer aktuellen EP “Order of the Black Flame” veröffentlicht. Es ist der erste Release der Kanadier aus Vancouver.

“Order of the Black Flame” wurde von Jeff Black (GATEKEEPER) produziert und ist am 25. März 2022 erschienen. Das Cover-Artwork stammt von Aleh Zielankievič (u.a. für SECOND TO SUN tätig).

NAMELESS KING sind Sänger JR Painter, die Gitarristen Colton Hession (THOUSAND ARROWS, PARAM-NESIA) und Kurt Steigleder (YSGAROTH), Bassist JP Sauve (KAYAS, Ex-WARCURSED) sowie Drummer Andrew Fox (THOUSAND ARROWS).

NAMELESS KING “Order of the Black Flame” Tracklist

1. Amalgamated Kin – 5:06 (Video bei YouTube)
2. Imprisonment – 4:21
3. Order of the Black Flame – 5:41
4. Grand Executioner – 6:53

Categories
Uncategorized

STILLBIRTH: gemeinsam mit ORGANECTOMY und GUTSLIT auf “Brutality Unleashed Tour 2022”

Die deutsche Death Metal / Grindcore Band STILLBIRTH wird gemeinsam mit ORGANECTOMY aus Neuseeland und GUTSLIT aus Indien die “Brutality Unleashed Tour 2022” bestreiten. Dabei kommen die drei Bands in 23 verschiedene Städte in neun Nationen.

“Wir können es kaum erwarten, wieder auf Tour zu gehen”, erklärt STILLBIRTH. “Dies ist unsere erste lange Tour seit 2019 und wir freuen uns auf jede einzelne Show.”

STILLBIRTH, ORGANECTOMY, GUTSLIT Tourdaten

19/20.08.2022 – Výstaviště Litoměřice – Death Coffee Párty (CZE).
20.08.2022 – Jena – R:A:W Open Air (GER) (only Gutslit)
21.08.2022 – Leipzig – Leipzig PestEvil at Naumanns (GER)
22.08.2022 – Göttingen – JUZI
23.08.2022 – Paris – L’INTERNATIONAL (FR)
25.08.2022 Andernach – Deathfeast Open Air 2022 (GER)
26.08.2022 – Southampton – The Joiners (UK)
27.08.2022 – Bristol – Gryphon
28.08.2022 – Glasgow – Audio Glasgow (UK)
29.08.2022 – Manchester – Satans Hollow (UK)
08/30/2022 – London – New Cross In (UK)-
31.08.2022 – Oberhausen – Helvete Metal Pub (GER)
01.09.2022 – Munich – Kulturzentrum Backstage (GER)
02.09.2022 – Ljubljana – Orto Bar (SVN)
03.09.2022 – Büchold – Infernum Meets Porkcore Fistevil (GER)
04.09.2022 – Vienna – Viper Room (AUT)
05.09.2022 – Frankfurt – K16 (GER)
06.09.2022 – Hamburg – Bambi Galore (GER)
07.09.2022 – Fontaine-l’Évêque – MCP Apache (BEL)
08.09.2022 – Alkmaar – Scrapyard (NL)
09.09.2022 – Strasbourg – Molodoï Strasbourg (FR)
10.09.2022 – Hüttikon – Meh Suff! Metal-Festival 2022 (CH)

Categories
Uncategorized

MOTHERSLUG: neues Stoner / Doom Metal Album “Blood Moon Blues” aus Melbourne

Mit “Blood Moon Blues” wird in wenigen Tagen das neue Album der Stoner / Doom Metal-Band MOTHERSLUG erscheinen. Es ist nach “Motherslug” (2015) und “The Electric Dunes of Titan” (2017) das dritte Album der Australier aus Melbourne.

“Blood Moon Blues” wurde von Matt Dawkins produziert und wird am 20. August 2022 erscheinen.

MOTHERSLUG sind Sänger Cameron Crichton, Gitarrist Regan Batley, Bassistin Cynthia Bae und Drummer Nick Radcliffe.

MOTHERSLUG “Blood Moon Blues” (Stream bei Bandcamp)

MOTHERSLUG “Blood Moon Blues” Tracklist

1. Misery
2. Hordes
3. Breathe
4. The Ballad Of Jock Brown
5. Evil
6. Crank
7. Monolith
8. Forever More
9. Push The Venom
10. Deep In The Hole
11. You (A Love Song)
12. Misery (Slight Return)

Categories
Uncategorized

HARVEST OF ASH: erster Track vom neuen Doom / Post-Metal Album “Ache and Impulse” über Migräne

Die Doom / Post-Metal-Band HARVEST OF ASH hat mit “I – Prodrome” einen ersten Track ihres kommenden Albums “Ache and Impulse” veröffentlicht. Es ist das erste Album des US-amerikanischen Trios aus Utah, welches aus Bassist Grahm Reynolds, Drummer Mike DiTullio sowie Gitarrist und Sänger Pepper Glass besteht.

“Ache and Impulse” thematisiert die vier Phasen der Migräne. Produziert wurde das Album, welches am 23. September 2022 via Horror Pain Gore Death Productions erscheinen wird, von Andy Patterson (THE OTOLITH, OXCROSS, Ex-SUBROSA).

HARVEST OF ASH “Ache and Impulse” Tracklist

Harvest of Ash
I – Prodrome (Audio bei Bandcamp)
II – Aura
III – Headache
IV – Postdrome