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OUT OF THIS WORLD: zweiter Song vom Debütalbum “Out Of This World” der Band um EUROPE-Gitarrist Kee Marcello

Zur Melodic Hardrock-Band OUT OF THIS WORLD gehören EUROPE-Gitarristen Kee Marcello, Sänger Tommy Heart (FAIR WARNING), Bassist Ken Sandin (ALIEN) sowie Schlagzeuger Darby Todd (DEVIN TOWNSEND, GARY MOORE, THE DARKNESS).

Die Herren haben nun ihr Debütalbum “Out Of This World” auch in Europa veröffentlicht – in Japan ist das Album bereits seit einiger Zeit erhältlich.

“Out Of This World” erschien hierzulande am 14. Januar 2022 via Atomic Fire Records, neben zehn regulären Songs gibt’s drei zusätzliche Tracks sowie eine Bonus-CD mit sieben Livesongs. Zum Release stellte die Band nun ein Video zu “In A Million Years” bei YouTube online. Reinhören kann man auch in die erste Single, die Band hatte zuvor ein Lyrics-Video zu ‘Hanging On’ im Netz geteilt.

OUT OF THIS WORLD “Out Of This World”  Tracklist

01. Twilight
02. Hanging On (Lyric-Video bei YouTube)
03. In A Million Years (Video bei YouTube)
04. Lighting Up My Dark
05. Staring At The Sun
06. The Warrior
07. Up To You
08. Ain’t Gonna Let You Go
09. Only You Can Teach Me How To Love Again
10. Not Tonight

Bonustracks:
11. Twilight (Demoversion)
12. In A Million Years (Demoversion)
13. Lighting Up My Dark (Demoversion)

Bonus-Live-CD/-LP:
01. Let The Good Times Rock
02. Burning Heart
03. Save Me
04. Open Your Heart
05. Momentum (Instrumental)
06. Superstitious
07. Ready Or Not

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WAITING FOR CONNECTION: Fragile Constructs [EP] [Eigenproduktion]

Aller Anfang ist schwer: Gerade als Künstler sitzt man zu Beginn oft vor einem leeren Blatt Papier, das irgendwie gefüllt werden will. Insofern ist es schon erstaunlich, wie gut überlegt das Konzept der fünf Musiker von WAITING FOR CONNECTION wirkt. Layout und Artwork der Debüt-EP „Fragile Constructs“ gehen Hand in Hand mit der lyrischen Grundthematik, welche sich wiederum sozialwissenschaftliche und philosophische Fragestellungen zu eigen macht. Konstruktivismus mit Breakdowns? Thinking man’s Metalcore?

Die Idee hat was, auch wenn die textliche Umsetzung noch nicht an die elegante Abstraktheit heranreicht, wie sie etwa Mikael Stanne (DARK TRANQUILLITY) über die Jahre perfektioniert hat. Genügend Fragen und eigene Gedanken hat Sänger Alexander Steinam aber schon jetzt, um die sechs Tracks mit Leben zu füllen: Dabei greift er auf das genre-übliche Spektrum zwischen Growls, Screams und etwas Klargesang zurück, wobei letzterer überwiegend solide, jedoch nicht immer so selbstbewusst ans Ziel kommt wie die harschen Vocals („The Fog Inside“).

An Abwechslung mangelt es “Fragile Constructs” kaum

Instrumental geben sich WAITING FOR CONNECTION innerhalb des stilistischen Rahmens ähnlich breit aufgestellt: „system://OVERWRITE“ erinnert auch dank der melodisch-treibenden Gitarren an ältere AS I LAY DYING oder auch AUGUST BURNS RED, „Commited To The Waves“ setzt auf harte Riffs sowie Breakdowns und „The Fog Inside“ setzt auf progressive Einsprengsel und eine ähnliche Song-Dynamik, wie sie auch DEADLOCK gerne zelebrieren.

An Abwechslung mangelt es „Fragile Constructs“ daher kaum: Jeder der sechs Tracks zeigt eine leicht andere Seite der Band – und sei es nur Laut-Leise-Dynamik und Gitarrensolo wie in „Bottom Of The Lake“ oder die Oldschool-Attitüde der treibenden Debüt-Single „From Hunters And Prey“. Auch aus diesem Grund hat das Debüt der Karlsruher schon jetzt Hand und Fuß – gerade, wenn man bedenkt, dass ja ausgerechnet der erste Schritt oft zugleich der schwerste ist.

Veröffentlichungstermin: 30.08.2021

Spielzeit: 22:54

Line-Up

Alexander Steinam – Vocals
Tamer Yagli – Gitarre
Valentin Traunfelder – Gitarre
Ingo Pfisterer – Bass
Johannes Schmidt – Drums

Produziert von Roland Böffgen

Label: Eigenproduktion

Facebook: https://www.facebook.com/WaitingForConnectionOfficial

WAITING FOR CONNECTION “Fragile Constructs” Tracklist

1. Committed To The Waves
2. system://OVERWRITE
3. Edge Walker (Audio bei YouTube)
4. The Fog Inside
5. Bottom Of The Lake
6. From Hunters And Prey (Audio bei YouTube)

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BRAINSTORM: suchen einen neuen Bassisten

Toni Leva hat BRAINSTORM nach gut 15 Jahren verlassen – aus beruflichen Gründen. Die Band sucht nun einen Nachfolger, alle Infos dazu haben BRAINSTROM bei Facebook geteilt.



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SOILWORK: neuer Bassist, neue Platte in 2022

SOILWORK haben Bassist Rasmus Ehrnborn jetzt offiziell als Bandmitglied aufgenommen. Er war bereits auf der 2020er EP “A Whisp Of The Atlantic” zu hören, live unterstützt er SOILWORK seit 2019.

Zur Zeit arbeiten SOILWORK an einem neuen Album, das zwölfte Album der Schweden soll 2022 veröffentlicht werden.

“Wir freuen uns, Rasmus Ehrnborn endlich in der SOILWORK-Familie willkommen zu heißen, er ist nun offiziell unser Bassist und vollwertiges Bandmitglied. Rasmus steht seit der “Verkligheten“-Tour 2019 mit uns auf der Bühne und war sowohl an den Aufnahmen der EP “A Whisp Of The Atlantic” als auch an unserem neuen Album beteiligt. Rasmus ist ein Weltklassemusiker und wurde zu einem wirklich wichtigen Mitglied der Band.” (SOILWORK über ihr neues Line-up)

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SIBERIAN MEAT GRINDER: neues Album “Join The Bear Cult“

SIBERIAN MEAT GRINDER bringen ein neues Abum raus: “Join The Bear Cult“ erscheint am 22. April 2022 via Destiny Records.

Reinhören kann man schon jetzt: Die Crossover-Band hat ein Video zu “Into The Grinder” veröffentlicht.

Die Band hat bislang zwei Studioalben auf Destiny Records veröffentlicht – “Hail To The Tsar” und “Metal Bear Stomp”. SIBERIAN MEAT GRINDER verbinden Thrash, Hardcore-Punk, Rap, Power Metal, Black und Doom-Metal.

SIBERIAN MEAT GRINDER “Join The Bear Cult” Tracklist

Into The Grinder (Video bei YouTube)
Not Today
Arise
Fire It Up
One United Family
For The Cult
Bear Cult Is Real
Hammer Of The Ghetto Tsar
Mother Bear
Immolate Them All
One More Step (Russian Version)
Flame In The Heart (Acoustic)

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STONE BROKEN: Video zum Titeltrack des neuen “Revelation”-Albums

STONE BROKEN veröffentlichen am 14. April 2022 ihr neues Album “Revelation” via Spinefarm Records.

Mit einem Video zu “Revelation” hat die britische Rock-Band jetzt den Titelsong vorgestellt.

 

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SMOKE: Debütalbum “The Mighty Delta Of Time” erscheint via Argonauta Records

Die Psychedelic Swamp Rock-Band SMOKE hat einen Plattenvertrag bei Argonauta Records unterschreiben. Das neue Album “The Mighty Delta Of Time” soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Zum Kennenlernen haben die Niederländer ein Video zu “Lineage” bei YouTube geteilt.

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OBSIDIAN BLACK: neue EP “Judgement Day”

NWoBHM aus der Schweiz: OBSIDIAN BLACK veröffentlichen am 25. Februar 2022 ihre neue EP “Judgement Day”.

Die EP ist nach dem 2020er Debüt “Change The World” und einem Demo die dritte Veröffentlichung der 2015 gegründeten Band.

Zum Song  “Psychonomic System” gibt’s ein Video bei YouTube, der Track ist von der “Change The World” -EP.

OBSIDIAN BLACK “Judgement Day” Tracklist

1. Lost Life in a Beautiful Storm 04:23
2. Judgement Day 05:15
3. Lights in the Dusk (Re-recorded) 03:59
4. Gates of Babylon 03:46
5. Fall of the Dragon 03:27

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MESHUGGAH: neues Album “Immutable” im April

Sechs Jahre nach dem letzten Album „The Violent Sleep Of Reason“, bringen MESHUGGAH ein neues Album raus: “Immutable” erscheint am 1. April 2022 via Atomic Fire und ist das neunte Album der Band.

„Immutable“  wurde markiert die Rückkehr Gitarrist Fredrik Thordendal, der die Band 2017 verlassen hatte.

Aufgenommen wurde das Album in den Sweetspot Studios in Halmstad, abgemischt von Rickard Bengtsson & Staffan Karlsson und gemastert von Vlado Meller. Das Cover-Artwork kommt wieder von der Künstlerin Luminokaya.

„Der Titel passt perfekt zu dem, wo wir als Band stehen. Wir sind jetzt älter. Die meisten von uns sind jetzt in den Fünfzigern, und wir haben uns mit dem arrangiert, was wir sind. Obwohl wir die ganze Zeit experimentiert haben, denke ich auch, dass wir seit dem ersten Tag dieselben geblieben sind. Die Art und Weise, wie wir an die Dinge herangehen, und warum wir immer noch neue Alben machen, und warum wir immer noch so klingen, wie wir es tun, das ist unveränderlich. Die Menschheit ist auch unveränderlich. Wir begehen immer wieder die gleichen Fehler. Und wir sind unwandelbar. Wir tun, was wir tun, und wir ändern uns nicht.” (MESSUGGAH-tarrist Mårten Hagström)

MESHUGGAH ist:
Jens Kidman | Gesang
Mårten Hagström | Gitarren
Dick Lövgren | Bass
Fredrik Thordendal | Gitarren
Tomas Haake | Schlagzeug

—–

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Jahresrückblick 2021 von BKa

Obwohl 2021 in nahezu jeder Hinsicht extrem durchwachsen war, bin ich ihm auf jeden Fall dankbar, dass es keinen weiteren Schwund in der Familie gab. Hoffentlich bleibt auch 2022 in der Hinsicht gnädig. Aber lange Rede, kurzer Sinn – los geht’s.

Laut last.fm und Spotify war ich letztes Jahr besonders fleißig was das Musikhören angeht, und umso schwerer fiel es mir am Ende aus dem ganzen Pulk die zehn meiner Meinung nach besten Platten herauszupicken. Spoileralarm: dieses Mal ohne FULL OF HELL.

 

10. BLOCKHEADS: Trip to the Void (Bones Brigade/LIXIVIAT)

 

Auf die Franzosen ist Verlass. Wer auf Grindgeballer mit Niveau steht, muss diese Scheibe einfach lieben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

 

9. LINGUA IGNOTA: Sinner Get Ready (Sargent House)

 

Der Hype um Kristin Hayter aka LINGUA IGNOTA will einfach nicht abbrechen, und das absolut verdient. Die Frau hat schlicht Talent, wie banal das auch klingen mag. “Sinner Get Ready” fällt zwar insgesamt ruhiger und atmosphärischer aus, ist jedoch emotional genauso mitreißend wie die Vorgänger “Caligula” (2019) und “All Bitches Die ” (2018) ohne jedoch die Klasse von “All Bitches Die” zu erreichen. Musikalisch geht das Ganze in Richtung Experimental/Appalachia/Gospel/Ambient. Sehr empfehlenswert, obwohl not your everyday record.

 

8. SPECTRAL WOUND: A Diabolic Thirst (Profound Lore)

 

Meine Lieblingskanadier oder, wenn man so will, meine Lieblingsfinnen aus Kanada. Hatte damals noch das Glück sie zusammen mit Andi noch vor dem ganzen Pandemiechaos in der noch intakten Zukunft am Ostkreuz in Berlin zu sehen – war saugeil. “Infernal Decadence” (2018) war schon eine Granate und wirklich schwer zu toppen, aber das Profund Lore Debüt ist mindestens genauso stark. Besonders empfehlenswert für die Fans der finnischen Black Metal Schule. Alles in allem ein weiterer würdiger Vertreter der gewohnt bärenstarken frankokanadischen Metalszene.

 

7. PORTAL: Avow (Profound Lore)

 

Die nächste Abrissbirne aus dem Hause Profound Lore. PORTAL haben sich dieses Jahr selbst übertroffen und ihre treue Fangemeinde gleich mit zwei Scheiben verwöhnt. Neben “Avow” kam 2021 auch das abstrakte “Hagbulbia” raus, an dem sich die Geister der Fans immer noch scheiden. Bei “Avow” herrscht hingegen längst ein Konsens darüber, dass es sich dabei um ein bockstarkes Album handelt, auch wenn “Ion” (2018) noch eine ganze Ecke krasser war.

 

6. EMMA RUTH RUNDLE: Engine of Hell (Sargent House)

 

Auf den ersten Blick mag das Album minimalistisch, abstrakt, verwischt oder gar farblos erscheinen, doch hinter der Fassade ist “Engine of Hell” eine kathartische Erfahrung von ungeheurer Intensität. “Engine of Hell” ist definitiv die ehrlichste Scheibe von Emma, wo sie sich von ihrer fragilsten Seite zeigt. Genau das macht dieses Album trotz der schlicht gehaltenen Arrangements zu einer ausgesprochen schweren Kost, die mehrere Anläufe braucht, um in ihrer ganzen Pracht erschlossen zu werden.

 

5. CONVERGE: Bloodmoon: I (Epitaph/Deathwish Inc.)

 

Was zeitlang in der Luft hing, hat sich nun materialisiert. “Blood Moon” war ursprünglich eine exklusive Konzertreihe, wo CONVERGE zusammen mit CHELSEA WOLFE und Stephen Brodsky (CAVE IN) die langsameren, melancholischen Songs aus der CONVERGE Diskographie, über weite Strecken neuinterpretiert, live vorgetragen haben. Auf dem Roadburn Festival 2016 kam dann sogar Steve Von Till (NEUROSIS) mit auf die Bühne. “Bloodmoon: I” ist hingegen ein Album mit komplett frischem Songmaterial. Obwohl CHELSEA WOLFE und ihr kreativer Kopf Ben Chisholm mehr künstlerische Freiheit als noch vor fünf Jahren bekamen, sind CONVERGE auf dem Album klar federführend. Stephen Brodsky ist übrigens auch mit an Bord. Alles in allem eine sehr starke Scheibe und daher ein solider fünfter Platz.

 

4. THE BODY & BIG|BRAVE: Leaving None But Small Birds (Thrill Jockey)

 

Der Preis für die beste Collab geht dieses Mal an die Collabkönige THE BODY und die Kanadier BIG|BRAVE. Vergesst einfach alles, was ihr bis jetzt von den beiden Bands gewusst oder gehört habt, denn hier kommt komplett was anderes. Um es kurz zu fassen: Bei “Leaving None But Small Birds” handelt es sich um eine Americana/Folk Platte mit einem atmosphärischen Post-Rock Einschlag, was das gesamte Konstrukt leicht ins Psychedelische abdriften lässt. Dabei werden Gesangsparts komplett Robin Wattie von BIG|BRAVE überlassen, während sich Chip King (THE BODY) voll auf seine Gitarre konzentrieren kann. Man sollte sich allerdings auf keinen Fall von der Beschreibung der Musik sowie der fröhlichen Coverart beirren lassen: Die Scheibe ist düsterer als die beiden Alben von EMMA RUTH RUNDLE und LINGUA IGNOTA zusammen. Ein ganz großes Kino hier.

 

3. YAUTJA: The Lurch (Relapse)

 

Alle reden von FULL OF HELL, dabei sind aber die YAUTJA aus Nashville, Tennessee die wahren Champions. Gut, man die beiden Bands schwer miteinander vergleichen, aber der progressive Sludgegrind, wie ihn das Trio um den Ausnahmeschlagzeuger Tyler Coburn (THOU) zelebriert, ist neben JARHEAD FERTILIZER das Beste, was das vergangene Jahr auf dem Gebiet zu bieten hatte. SOILENT GREEN haben mit der Sache eher wenig zu tun, man denke aber an GAZA, an “In The Eyes Of God” von TODAY IS THE DAY und an MASTODON zu ihren Relapse Zeiten. Absolut großartig und daher absolut zurecht ganz weit oben auf meiner Liste.

 

2. FUNERAL MIST: Deiform (NoEvDia)

 

Mal wieder einer dieser ärgerlichen Last-Minute-Treffer mitten ins Herz. Diesmal mussten leider THE BODY & BIG|BRAVE sowie FRONTIERER daran glauben. Die ersteren verpassten dadurch den dritten Platz und FRONTIERER mussten sich trotz des starken “Oxidized” gar komplett verabschieden. Aber was willst du machen? Mit “Deiform” machen FUNERAL MIST alles richtig und zementieren ihren Ruf als eine der konsistentesten europäischen Black Metal Bands. So einfach ist das.

 

1. THE RUINS OF BEVERAST: The Thule Grimoires (Ván Records)

 

Die Ophiologen sagen, dass sich die Schlangen häuten müssen, weil sie permanent wachsen. Das Gleiche könnte man auch über Alexander von Meilenwald und sein Soloprojekt THE RUINS OF BEVERAST behaupten. Der Mann wirft jedes Mal die alte Haut ab um sich vom alten, eng gewordenen musikalischen Gewand zu befreien und sich künstlerisch weiterzuentwickeln, ohne dabei nur ein kleines Stück seiner Identität aufzugeben. Genau das macht einen wahren Künstler aus und genau das macht “The Thule Grimoires” zu der besten Platte 2021.

 

 

Wirkliche Flops gab es im vergangenen Jahr nicht zu verzeichnen. Es gab zwar Alben, wo man eher von verpassten Möglichkeiten sprechen könnte, aber es gab bei mir keine einzige Scheibe, wo ich sagen würde “Also die Platte ist definitiv für die Tonne.”. Dafür gäbe es dann zwei Gründe: Erstens mache ich grundsätzlich einen Bogen um alles, wo ich einen Flop vermute – das spart Zeit und schont die Ohren, und zweitens sollte es tatsächlich Müll gegeben haben, dann habe ich das im Laufe der Zeit verdrängt und kann mich nicht mehr daran erinnern.

 

 

Mein Lieblingspollabschnitt. Normalerweise. 2020 war überhaupt nichts los, 2021 war kaum besser. Nichtsdestotrotz gibt dieses Mal etwas zu berichten. Meine Lieblingsshow war erwartungsgemäß die ANNA VON HAUSSWOLFF Show in der Münchner St. Matthäus Kirche am 26. November. Das war ein richtig schönes Konzert, das ich sehr genossen habe. Ich kann nur soviel sagen, dass selbst wenn das 2021 ein ganz normales Konzertjahr für mich wäre, dann würde diese Show trotzdem ganz weit oben auf der Liste stehen. Hut ab an dieser Stelle vor der Orga sowie vor ANNA VON HAUSSWOLFF selbst, die trotz widrigster Umstände (Pandemie sowie irgendwelche rechten Idioten in Frankreich) es am Ende geschafft hat, ihre Liebe für Kunst und für ihre Mitmenschen durch ganz Europa zu tragen. Starke Botschaft, starke Frau.

Ebenfalls Hut ab vor Walter und Becky von ROADBURN, die der Community im April mit dem Online-Festival ROADBURN REDUX ein einmaliges musikalisches Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes geschenkt haben. Die teilweise exklusiven Sets in exzellenter Sound- und Videoqualität von unter anderem STEVE VON TILL, NEPTUNIAN MAXIMALISM, GGGOLDDD, TRIALOGOS(!), THE OCEAN und DIE WILDE JAGD konnte man für eine bestimmte Zeit komplett kostenlos im Netz abrufen. Ein nahezu authentisches Festivalfeeling auf der heimischen Couch, inklusive virtuelle Chaträume.

 

 

Mein Fahrradsturz während des Heimaturlaubs inklusive des Armbruchs, ärztlicher Inkompetenz und vierwöchiger Krankschreibung.

 

 

Die Kollegen, die vor mir dran waren, haben bereits einiges aufgezählt, und ich schließe mich dem über weite Strecken an. Das 2021 war durch die Bank geprägt vom politischen Versagen und der Desillusion über die aufgeklärte westliche Gesellschaft, die sich gerade selbst zugrunde richtet. Das sah teilweise dermaßen desolat aus, dass ich mich oft fragen musste, ob mich evtl. in einer Simulation befinde. Das kann nur besser werden.

 

 

Im Grunde war’s das mit dem Jahrespoll. Abschließend möchte ich mich hier ganz herzlich bei meinen tollen Vampster Kollegen  bedanken, die mich trotz meiner Schreibfaulheit noch irgendwie ertragen können. Ansonsten bleibt gesund, seid vernünftig und kümmert euch um eure Nächsten. Alles andere wird dann von alleine kommen. Cheers!