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[Review] Organectomy – Nail Below Nail

Schritt für Schritt oder auch „Nail Below Nail“ nähern sich ORGANECTOMY einem verstärkt modernen Soundgewand an. Mit dem besagten Titel erscheint nun das zweite Album der Neuseeländer unter dem Banner von Unique Leader Records, deren Stall gewöhnlich für Death Metal mit der besonderen Würze steht. Der Fünfer aus Übersee wird auf diesem Langeisen noch druckvoller […]

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ALESTORM: Seventh Rum Of A Seventh Rum

Wundern würde es uns nicht, wenn ALESTORM-Mastermind Christopher Bowes sein Pirate-Metal-Projekt einzig und allein aus dem Grund ins Leben gerufen und anschließend sechs Alben aufgenommen hat, um uns diesen platten wie kongenialen Gag vor den Latz zu knallen. „Seventh Rum of A Seventh Rum“ ist dabei glücklicherweise mehr als nur IRON MAIDEN-Referenz und 5,-€ für die Wortspielkiste: Es ist auch eine Rückkehr zu den ursprünglichen Stärken der Band – weniger abgehalfterter Klamauk und mehr klassisches Storytelling unter schwarzer Flagge.

Ein richtiges Epos wie etwa „1741 (The Battle Of Cartagena)“ oder „Death Throes of the Terrorsquid” haben ALESTORM diesmal zwar nicht im Gepäck, dafür aber eine gute Balance aus Folk-Metal-Bombast, Seeräuber-Hymnen und – natürlich – Party-Spaß. Letzterer ist nach dem etwas erzwungenen „Curse Of The Crystal Coconut“ (2020) auch tatsächlich wieder zu spüren, wenn das Quintett im aufgedrehten „Come To Brazil“ zu Marimba-Klängen die unermüdlichen Forderungen südamerikanischer Fans auf Social-Media-Plattformen zumindest in akustischer Form wahr werden lässt. Das adäquat betitelte „P.A.R.T.Y.“ wiederum ist dank seiner simplen wie unglaublich eingängigen Hook-Melodie der nächste garantierte Hit in künftigen Live-Sets.

Auf “Seventh Rum Of A Seventh Rum” wirken ALESTORM frischer als zuletzt

Keine Frage, „Seventh Rum Of A Seventh Rum” zeigt ALESTORM so unbeschwert und auf ihre eigene Art und Weise frisch wie lange nicht mehr. Erinnern die triumphalen Fanfaren in „Magellan’s Expedition“ noch an TURISAS, versucht sich „Bite The Hook Hand That Feeds“ später gar an verspieltem Gitarren-Gefiedel im besten ENSIFERUM-Stil, bevor das mehrsprachig vorgetragene „Wodden Leg (Part III)“ dank Drehleier und Akkordeon in gemütlicher Kneipen-Atmosphäre zum Schunkeln einlädt.

Dass bei all der Abwechslung nicht jeder Schuss ins Schwarze trifft, scheint derweil einkalkuliert. So enttäuscht der recht einfallslose Refrain von „The Battle Of Cape Fear River“, als hätten der Promillepegel der vergangenen Jahre auch die grauen Zellen etwas in Mitleidenschaft gezogen: „I’m a fucking pirate. Blackbeard is my name and piracy is my game.“ – Dagegen wirkt “Wolves Of The Sea” plötzlich wie hohe Lyrik. Überbewerten wollen wir das natürlich nicht, denn der Anspruch ALESTORMs liegt zweifelsohne anderswo: Der catchy Singalong „Under Blackened Banners“ zielt auf ein buntgemischtes Live-Publikum, das zu modernen Synthesizer genauso gerne tanzt wie zur folkigen Violine, eingespielt von SUBWAY TO SALLY-Geigerin Ally Storch.

Bei ALESTORM ist nach wie vor alles erlaubt

Doch ganz gleich, wie man es nun nennen will, Zugeständnisse an ihre Fangemeinde müssen ALESTORM ohnehin nicht machen, schließlich ist bei den Schotten seit jeher alles erlaubt: Party-Hits, Folk-Metal-Hymnen, Quietscheentchen, episches Storytelling und natürlich platte Gags. Im Idealfall – wenn all das auf einem Album zusammenkommt – sind ALESTORM in ihrem Genre eine Klasse für sich.

Es mag sein, dass die fünf Musiker diesen Cocktail in der Vergangenheit bereits ein kleines bisschen stärker angemischt haben. Doch selbst wenn sämtliches Material – ungeachtet der Qualität – bis zu diesem Zeitpunkt einzig der Hinführung zu diesem einen flachen Gag dienen sollte, hätte sich der lange Atem Bowes‘ bezahlt gemacht: „Seventh Rum Of A Seventh Rum“ ist exakt die Pointe, mit der man die eigene Zuhörerschaft auch nach rund anderthalb Dekaden noch zum Schmunzeln bringen kann.

Veröffentlichungstermin: 24.6.2022

Spielzeit: 42:58

Line-Up

Christopher Bowes – vocals, keytar
Gareth Murdock – bass
Mate Bodor – guitar
Peter Alcorn – drums
Elliot Vernon – keyboard

Produziert von Lasse Lammert

Label: Napalm Records

Homepage: https://alestorm.net/
Facebook: https://www.facebook.com/alestormband/

ALESTORM “Seventh Rum Of A Seventh Rum” Tracklist

1. Magellan’s Expedition (Video bei YouTube)
2. The Battle of Cape Fear River (Video bei YouTube)
3. Cannonball
4. P.A.R.T.Y. (Video bei YouTube)
5. Under Blackened Banners
6. Magyarország
7. Seventh Rum of a Seventh Rum (Video bei YouTube)
8. Bite the Hook Hand that Feeds
9. Return to Tortuga
10. Come to Brazil
11. Wooden Leg (Part III)

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[Review] In Slumber – While We Sleep

IN SLUMBER melden sich nach 13 Jahren Abstinenz mit einer neuen Melo-Death-Breitseite zurück. Dass die Österreicher während der Pause zum Duo geschrumpft sind und Bandchef Wolfgang Rothbauer (PURGATORY, THIRDMOON) das Album bis auf die Drums quasi im Alleingang eingespielt hat, merkt man „While We Sleep“ allerdings nicht an. IN SLUMBER pfeifen auf aktuelle Trends Zwischen […]

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ENTRAILS: An Eternal Time of Decay

Im Grunde genommen sind ENTRAILS eine Band der ersten Stunde, was den unkaputtbaren schwedischen HM-2 Death Metal anbelangt. Schließlich werkt Gitarrist und Band-Mitbegründer Jimmy Lundqvist schon seit 1990 am klassischen Sound der Band. Dennoch ist das Debütalbum “Tales from the Morgue” erst zwanzig Jahre später erschienen und fiel somit eher in die “New Wave of Old School Swedish Death Metal”.

Kopisten und Trittbrettfahrer sind ENTRAILS daher nicht – oder nur zum Teil. Klar, das Flair alter DISMEMBER und ENTOMBED Alben ist allerorts spürbar – und die Band macht auch auf ihrem siebten Album keinen Hehl daraus, auf großartige Innovationen zu verzichten. Das Genre funktioniert für die Band – “if it’s not broke, why try to fix it”, heißt es auch im Begleitschreiben zum neuen Album “An Eternal Time of Decay”.

ENTRAILS bieten überraschungsfreien, schwedischen Death Metal

Demzufolge gibt es – wie auch bei den Alben zuvor – überraschungsfreien, schwedischen Death Metal zu hören, der mit seinen bratenden Gitarren und dem entsprechenden Sound zu punkten vermag. Ebenfalls gut und passend ist der Growl-Gesang von Pontus “Penki” Samuelsson sowie das Cover-Artwork von Henrik Ågren, das nun auch nicht innovativ, aber dafür unmissverständlich für die Musik und deren Inhalt steht. Abstriche gibt es mitunter beim Tempo zu machen, das nur selten über das Midtempo hinauskommt und damit das Album auf Dauer etwas zäh und müde wirken lässt. Auch in puncto Gitarren-Soli hätte es gerne etwas mehr sein dürfen, was Anzahl und Verspieltheit anbelangt.

“An Eternal Time of Decay” ist somit lediglich eine grundsolide Death Metal-Scheibe, die eher dazu veranlasst, die alten und großen Klassiker des Genres aus dem Plattenschrank herauszukramen, als das aktuelle ENTRAILS Album noch weitere Male anzuhören.

Veröffentlichungstermin: 24.06.2022

Spielzeit: 46:15 Min.

Line-Up:
Jimmy Lundqvist – Gitarre
Pontus “Penki” Samuelsson – Bass & Gesang
Arvid Borg – Schlagzeug
Markus Svensson – Gitarre

Gast-Musiker:
Taylor Nordberg (THE ABSENCE, GOREGÄNG, EYE OF PURGATORY, DEICIDE) – Gitarre (“Slayed to a Pile of Flesh”)

Label: Hammerheart Records

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/Entrails666
Mehr im Netz: https://entrails666.bandcamp.com

ENTRAILS “An Eternal Time of Decay” Tracklist

1. An Eternal Time of Decay
2. Die to Death (Audio bei YouTube)
3. Fear the End
4. The Dead
5. Slayed to a Pile of Flesh
6. Open Casket Feast
7. Dead by Evil
8. Inverted Graveyard
9. Autopsy
10. Reborn in Worms
11. Possessed

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EVERLUST: The Tale of the Noble Knight [EP]

Schon “Diary of Existence” (2021) war ein standesgemäßes und überraschungsfreies Gothic / Melodic Metal Album. Mit der EP “The Tale of the Noble Knight” setzen die Letten von EVERLUST noch ein paar Songs in Sachen Belanglosigkeit drauf. Wäre die EP nicht in ein Konzept gebettet, würde ich den einen oder anderen Euro darauf verwetten, dass es sich bei den fünf Songs um die Ausschussware des vorherigen Albums gehandelt haben könnte.

“The Tale of the Noble Knight” gibt kaum emotionales Feedback

Aber wer weiß, vielleicht ist die Story rund um einen müden Ritter, der nach vielen Kämpfen und langen Reisen nach Hause zurückkehrt, auch nachträglich dazu gedichtet worden. Denn die Lyrics bzw. die Story stehen nicht zwingend im Zusammenhang mit den Songs, die leider sehr träge und müde dahinplätschern. Gerade die ersten drei Songs geben diesbezüglich kaum emotionales Feedback. Da sticht das akustische “Ego” mit männlichem Gesang beinahe noch am positivsten heraus, als dass Gitarrist Vlad Pucens der nominellen Lead-Sängerin Kate Brown das Wasser abschöpft. Auch das abschließende ACE OF BASE-Cover “Happy Nation”, das einfach nur nachgespielt und -gesungen ist, fällt in die Kategorie “verzichtbar”. Wie leider die EP im Gesamten.

Veröffentlichungstermin: 13.05.2022

Spielzeit: 21:00 Min.

Line-Up:
Kate Brown – Gesang
Vlad Pucens – Gitarre & Gesang
Max Reksna – Gitarre
Alex Shangin – Schlagzeug
Pavel Savin – Bass

Label: Wormholedeath

Mehr im Netz: https://everlustband.com
Mehr im Netz: https://www.facebook.com/everlustband
Mehr im Netz: https://everlustband.bandcamp.com

EVERLUST “The Tale of the Noble Knight” Tracklist

1. The Tale of the Noble Knight (Lyric-Video bei YouTube)
2. Execution
3. Nostalgie
4. Ego
5. Happy Nation

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KANINE: neues Slamming Deathcore Album “Karnage” aus Straßburg

Mit “Karnage” wird in wenigen Tagen das neue Album der Slamming Deathcore-Band KANINE erscheinen. Es ist das erste Album der Franzosen aus Straßburg.

“Karnage”, das mit einem Cover-Artwork von Andrey “Armaada Art” Khrisanenkov (u.a. für KRAANIUM tätig) ausgestattet wurde, wird am 8. Juli 2022 via Lacerated Enemy Records erscheinen. Vorab gibt es mit “Gangrene” und “Snakepit” zwei Videos.

KANINE sind Sänger Jason Gerhard, Bassist Lucas Eckert, Drummer Gabriel Labeauvie und Gitarrist Alexandre Lorentz.

KANINE “Karnage” Tracklist

1. Intro
2. Furie
3. Gangrene (Video bei YouTube)
4. Abysses
5. Karnage
6. Anubis
7. Snakepit (Video bei YouTube)
8. Counter Slam Bass Drop Offensive
9. Frost

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ARMNATT: kündigen neues Black Metal Album “Immortal Nature” an

Die Black Metal-Band ARMNATT hat mit “Immortal Nature” ein neues Album angekündigt. Es ist das vierte Album der Portugiesen und wird am 26. August 2022 via Signal Rex erscheinen. Vorab gibt es den Track “Black Flame” zu hören.

ARMNATT “Immortal Nature” Tracklist

1. All Is Silent
2. Immortal Nature
3. Imponent Ruins
4. Eternal Entity
5. Black Flame (Audio bei YouTube)
6. Images Of The Past
7. Wilderness Domain
8. Shadow Dust
9. Infinite Darkness
10. Nature Take Its Course

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AN ABSTRACT ILLUSION: kündigen neues Progressive Death Metal Album “Woe” an

Die Progressive Death Metal-Band AN ABSTRACT ILLUSION hat mit “Woe” ein neues Album angekündigt. Es ist nach “Illuminate the Path” (2016) das zweite Album der Schweden.

“Woe” wurde von Robin Leijon (u.a. für EQUILIBRIUM tätig) gemixt und gemastert und mit einem Cover-Artwork von Adam Burke (u.a. für SÓLSTAFIR tätig) ausgestattet. Erscheinen wird das Album am 9. September 2022 via Willowtip Records. Vorab gibt es mit “Slaves” ein Lyric-Video.

AN ABSTRACT ILLUSION sind Sänger Christian Berglönn, Gitarrist und Bassist Karl Westerlund sowie Keyboarder und Sänger Robert Stenvall (EXILION).

AN ABSTRACT ILLUSION “Woe” Tracklist

1. The Behemoth That Lies Asleep
2. Slaves (Lyric-Video bei YouTube)
3. Tear Down This Holy Mountain
4. Prosperity
5. Blomsterkrans
6. In The Heavens Above, You Will Become A Monster
7. This Torment Has No End, Only New Beginnings

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GAEREA: erste Single vom neuen Black Metal Album “Mirage” und Tour im Herbst 2023

Die Black Metal-Band GAEREA hat mit “Salve” eine erste Single ihres kommenden Albums “Mirage” veröffentlicht. Der Song erzählt die Geschichte eines Mannes, der in einen Raum gebracht wurde, der dazu bestimmt ist, erst seine Seele und dann seinen Körper zu zerstören.

“Mirage” ist nach “Unsettling Whispers” (2018) und “Limbo” (2020) das dritte Album der Portugiesen aus Porto und wurde von Miguel Tereso (u.a. für ANALEPSY tätig) bei Demigod Recordings produziert. Erscheinen wird das Album am 23. September 2022 via Season of Mist.

Weiterhin wird die Band im Herbst 2022 mit GAAHLS WYRD, SAOR und WINTERFYLLETH auf Tour sein.

GAEREA “Mirage” Tracklist

1. Memoir (8:17)
2. Salve (5:26) (Video bei YouTube)
3. Deluge (6:31)
4. Arson (8:54)
5. Ebb (5:32)
6. Mirage (6:38)
7. Mantle (5:17)
8. Laude (6:26)
9. Dormant (Bonus track) (7:46)

Tourdaten GAAHLS WYRD, SAOR, WINTERFYLLETH, GAEREA

30.09.2022 – Haarlem (NL) – Patronaat
01.10.2022 – Arlon (BE) – Léntrepot
02.10.2022 – Cologne – (DE) – Club Volta
03.10.2022 – Berlin (DE) – Holle 44
05.10.2022 – Poznań (PL) – U Bazyla
06.10.2022 – Krakow (PL) – Hol
07.10.2022 – Prague (CZ) – Futurum
08.10.2022 – Vienna (AT) – Vienna Metal Meeting
09.10.2022 – Budapest (HU) – Instant
11.10.2022 – Milan (IT) – Slaughter Club
12.10.2022 – Martigny (CH) – Les Caves Du Manoir
13.10.2022 – Lyon (FR) – CCO Villeurbanne
14.10.2022 – Barcelona (ES) – Boveda
15.10.2022 – Madrid (ES) – Caracol
16.10.2022 – Toulouse (FR) – Le Rex
17.10.2022 – Paris (FR) – Petit Bain
19.10.2022 – London (UK) – The Garage
20.10.2022 – Antwerp (BE) – Zappa
22.10.2022 – Essen (DE) – Turock
24.10.2022 – Munich (DE) – Backstage Halle
25.10.2022 – Frankfurt (DE) – Das Bett
26.10.2022 – Leipzig (DE) – Hellraiser
27.10.2022 – Hamburg (DE) – Logo
28.10.2022 – Copenhagen (DK) – Vega
29.10.2022 – Gothenburg (SE) – Pustervik
30.10.2022 – Stockholm (SE) – Slaktkyrkan

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[Review] Dead Head – Slave Driver

DEAD HEAD gehören zu den dienstältesten Hartwurst-Kompanien der Niederlande. Seit 1989 ist das Quartett mal mehr, mal weniger aktiv. Album Nr. 7 hört auf den Namen „Slave Driver“ und ist ein herrlicher Abriss geworden, in dem die Band all ihre langjährige Erfahrung bündelt. „Slave Driver“ ist ganz alte Schule Geboten wird Death Metal ganz alter […]

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