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SILENCE MUSICFRIDAY #2

Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang hier beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die erschienen Singles, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über ein paar Schätze, die ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß beim zweiten Teil! 

JULES FREITAG

Gospel gepaart mit schwarzem Metal, kann das funktionieren? Warum denn nicht! ZEAL & ARDOR haben genau an diesem Mix Gefallen gefunden und veröffentlichen aktuell jede Woche einen neuen Song. Gebündelt findet sich das dann alles auf der Veröffentlichung namens “Wake Of A Nation”. An dieser Stelle natürlich hier der neueste Track “At The Seams”

SEBS FREITAG

HAMMERFALL präsentieren heute das Video zum dritten Song ihres Live-Albums “Live! Against The World”. Damit stellt “Any Means Necessary” einen weiteren, tollen Einblick in das Werk dar und dürfte für Fans der Band mit Sicherheit ein Augen- und Ohrenschmaus sein. Hier gibt’s das Video: 

Welches Album wird dieses Jahr 30? Na? Richtig, ICED EARTH feiern Geburtstag! Ihr selbstbetiteltes Debüt erscheint zum Jubiläum am 18. Dezember in der “Remixed & Remastered” Edition. 30 Jahre sind schon wirklich beachtlich, Glückwunsch von uns an der Stelle! Heute gibt es als Vorgeschmack “Written On The Walls”:

OIMELS FREITAG

THE DEAD PANTS feiern heute mit “Respectable” ihr neues (sehr cooles!) Musikvideo. Dieses stellt die erste Single ihres kommenden, dritten englischen Albums “Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool” dar und macht definitiv Appetit auf more! Interessant ist auch der Fakt, dass die Düsseldorfer damit am selben Tag etwas veröffentlichen wie eine gewisse Berliner Band. Dazu gleich mehr vom Kollegen. Nun aber viel Spaß mit den TOTEN HOSEN

DANIELS FREITAG

Da reihe ich mich doch passenderweise gleich ein, mit meinem Release des Tages, wenn nicht sogar Jahres. DIE ÄRZTE (auuus Berlin!) haben heute nach 8 Jahren Absitenz ihr neues Album “Hell” auf die Menschheit losgelassen. Ich höre es in dieser Sekunde mehr als nur gespannt, und werde sicherlich in nächster Zeit genauer darauf eingehen. Eine neue Single gab es erst vor 2 Wochen, daher hau ich hier einfach mal ohne Wertung einen Track des Albums rein: 

Wir haben es ja auf facebook schon erwähnt, weil es aus der Reihe und eben nicht am Musicfriday passierte: Die ARCHITECTS haben am vergangenen Dienstag eine neue Single veröffentlicht, ihr gesamtes Instaprofil zurückgesetzt und kurze Zeit später ein neues Album angekündigt. Das nenn ich spontan! “For Those That Wish To Exist” erscheint am 26. Februar und “Animals” klingt schonmal sehr spannend: 

Am gleichen Tag frohlockte mein Herz gleich ein zweites Mal, denn THE AMITY AFFLICTION haben mit “Midnight Train” eine mini-EP veröffentlicht, bestehend aus 2 Überbleibseln des letzten Albums “Everyone Loves You… Once You Leave Them”. Was war denn an diesem Dienstag los?! Hatten alle Angst im Ärztewahn heute unterzugehen? Für meine Begriffe passen diese beiden Songs sehr gut in’s Konzept und funktionieren super als Nachschlag. Ich freue mich jedenfalls über beide und stelle hier mal stellvertretend “Don’t Wade In The Water” hin: 

RISING INSANE haben kommenden Freitag eine neue EP am Start. Diese beinhaltet ein Hand voll Akkustikversionen des vergangenen Albums “Porcelain”, welches mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, und heißt dementsprechend auch “Porcelain Acoustic”. Heute präsentieren sie daraus den ersten Track und wer auf ruhige Klänge steht, sollte unbedingt mal reinschnuppern. “Born To Live (Reimagined)” gibt’s genau hier: 

Zu guter Letzt von meiner Seite noch ein Nachzügler. Leider verpasst, aber erwähnenswert: vergangene Woche erschien die zweite Single zum kommenden, neuen dEMOTIONAL Album. “Don’t Wake Me Up” weckt mich aber schon auf, möchte ich meinen. Die Band zählt zu meinen Favoriten im Bereich Modern-Melo-Death, deshalb möchte ich euch das nicht vorenthalten. Hier das Lyricvideo:

Danke für’s mitlesen und mithören, wir sehen uns nächste Woche an gewohnter Stelle!

 

 

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THE UNGUIDED – Papa Schatten

The Unguided – “Father Shadow”

Veröffentlichungsdatum: 09.10.2020
Länge: 59:25 Min.
Label: Napalm Records
Genre: Melo-Death

Kennt ihr das? Man freut sich wochen- oder auch monatelang auf ein neues Album und wenn es dann draußen ist, scheint man unter einem Stein zu leben und verpasst es. Gut, das sind in meinem Fall jetzt zwar “nur” ein paar Tage, aber ich frage mich trotzdem wie das nun wieder passieren konnte?! Es dreht sich um “Father Shadow”, dem frischen Langspieler der Schweden von THE UNGUIDED. Möglicherweise liegt es daran, dass ich mich ja sonst in anderen, musikalischen Gefilden herumtreibe. Aber der (Modern) Melo-Death ist so eine Sache, um die ich eigentlich keinen Bogen machen kann. Besonders nicht bei dieser Kombo. Egal, entschuldigt bitte meine dezente Verspätung, umso interessierter bin ich jetzt am Album. 

FREUNDSCHAFT OHNE SCHATTEN

Drei Jahre liegt das erste Werk mit der neuen Stimme von Jonathan “And The Battle Royale” nun schon zurück und ich höre es immernoch sehr gern. Ich war auch damals schon recht begeistert von der Entwicklung und bin sehr gespannt, ob das noch einmal gesteigert werden kann. Bereits vor einem Jahr haben die Schweden mit der “Royalgatory” EP nachgelegt und 2 Songs abgeliefert, die mindestens genauso überzeugend waren. Dieses Jahr folgte dann mit “Crown Prince Syndrome” der erste Vorbote zum neuen Album, inklusive Musikvideo mit Cameo-Auftritten von Roland (ehem. Gesang) und Henric (Bass). Letzterer hat in dieser Zeit nämlich leider auch die Band verlassen. Allerdings finde ich es wirklich schön, welch freundschaftliches Band die Mitglieder verbindet, denn genau das sieht man besonders gut in besagtem Video: 

THE VOICES OF SWEDEN

Eine Band, die untereinander so gut harmoniert, auch mit ehemaligen Mitgliedern, arbeitet natürlich auf einem Niveau, das man am Sound und dem Songwriting hören kann. Das wurde bis zum Relaese von “Father Shadow” noch mit 2 weiteren Songs demonstriert. “Never Yield” und “Stand Alone Complex” bekamen Lyric-Videos spendiert und dienten als weitere Appetithappen. Und Appetit haben beide Singles durchaus gemacht! Wie schlagen sich also die verbleibenden Tracks? 

Zunächst einmal muss ich absolut lobend erwähnen, dass das Album eine Spielzeit von knapp einer Stunde hat. Sowas findet man irgendwie nicht mehr so häufig. Ein anderes Album, das ich momentan sehr gern höre, schafft es mit mehr Songs auf wesentlich weniger Zeit. Aber das nur mal am Rande. Musiklisch gibt es genau das, was ich an THE UNGUIDED und dem Genre als solches so schätze: Feinste Ohrwurm-Melodien, gepaart mit technisch ausgereifter Spielweise, gewürzt mit Synthiesounds, die meine irgendwo vergrabene Electro-Seele vor Freude jauchzen lassen. Und wieder ist es ein ruhiger Song, der mich am meisten begeistert. “Where Love Comes To Die” ist mein persönliches Highlight des Albums! Hier wird noch einmal deutlich, welche Qualitäten Jonathan am Mikro hat. Auch kann ich hier von einer weiteren Steigerung seiner Leistung sprechen. Gerade der Wechsel mit Richard steht der Band vorzüglich zu Gesicht und lässt für mich persönlich endgütltig keinen Grund mehr, den “alten Zeiten” nachzutrauern. 

Als weiteres Schmankerl möchte ich noch “Breach” erwähnen, welches eine herrlich verspielte Melodie hat und damit wirklich im Ohr kleben bleibt. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir auf dem Vorgänger ein paar Songs mehr hängen geblieben sind, so wirkt “Father Shadow” perfekt ausbalanciert und ausgereift. Besonders das Mastering ist über jeden Zweifel erhaben. Abgerundet wird das Album von den beiden Songs der oben genannten EP, und als besonderen Leckerbissen und Hommage an frühe Tage gibt es noch 3 Coversongs (kann man das in dem Fall eigentlich so nennen?) der Vorgängerband SONIC SYNDICATE, von denen “Denied” für mich die Kirsche auf der Sahne darstellt. Die Nummer war mein Liebling seinerzeit. Geändert hat man an den Songs quasi nichts, sie wurden nur eben an THE UNGUIDED angepasst. Kann ich mich sehr gut mit anfreunden. Tack! 

Eine Sache noch zum Schluss: Was ich abseits der Musik auch bei allen Veröffentlichungen der Band klasse finde, sind die Artworks. Jedes für sich ist ein kleines Kunstwerk. Auch dieses ist wieder ein Augenschmeichler! 

www.the-unguided.com

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SILENCE MUSICFRIDAY #1

Herzlich willkommen zu einer neuen Reihe hier beim Magazin eures Vertrauens. Beim Musicfriday werden wir euch an besagtem Wochentag nun einen kleinen Überblick über die erschienen Singles, Musikvideos oder Alben geben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, ALLES zu präsentieren, was so in der Metalwelt veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden was dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über ein paar Schätze, die ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß beim ersten Teil! 

DANIELS FREITAG

Beginnen möchte ich mit WHILE SHE SLEEPS, welche ein geniales Musikvideo zu ihrer neuen Single “Sleeps Society” präsentieren. Der Anfang und der Text treffen den Nerv der Zeit ziemlich gut. Achtet mal genau darauf: 

Weiter geht’s mit EMBER FALLS, Modern-Melo-Death mit ziemlich poppiger Ader. Allerdings macht ihre neue Single “The World Is Burning” reichlich Spaß und spielt mit einigen Elemten, die man vielleicht auch erst beim zweiten Mal hören entdeckt. Auch das zugehörige Video ist recht kreativ und passt wunderbar zum Text:

Natürlich dürfen bei mir heute auch FACING FEARS nicht fehlen! Die neueste Veröffentlichung nennt sich “Only The Lonely” (habt ihr beim Lesen des Titels auch direkt den schmalzigen Oldie von Roy Orbison im Kopf?) und bildet einen hübschen Kontrast zum Vorgänger “Forever Ends”. Der Refrain hat für mich mal wieder Ohrwurmcharakter. Hört unbedingt mal rein!  

ESCAPE THE FATE haben ebenfalls etwas Neues am Start. Die neue Single hört auf den Namen “Invincible” und glänzt mit einem Feature der besonderen Art: Lindsey Stirling, meine persönliche Lieblingsgeigerin gibt sich die Ehre und verfeinert den Song mit ihrer ganz persönlichen Note! Ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen: 

LAID TO REST veröffentlichen in Kürze ihre neue EP. Nach der beachtlichen ersten Single “Bureaucrazy” gibt es nun Single Nummer 2: “My Hatred”. Also wenn ich mir den Song so anhöre, kann ich selbst jetzt nicht von Hass sprechen. Beim zugehörigen Lyricvideo wird mir aber irgendwie etwas schwindelig: 

Für Fans von weiblichem Gesang ala (frühen) NIGHTWISH habe ich auch noch ein kleines Schmankerl. SNOW WHITE BLOOD schicken ihre neue Single “Shared Hearts” in die Welt. Darin zu hören ist Lilly Seth, die mit ihrer Stimme wirklich punkten kann. Den Song gibt es bereits auf Spotify usw., Die Videopremiere findet heute um 18 Uhr statt und hier ist der Link dazu, viel Spaß! 

Abschließen möchte ich für heute mit etwas Deathcore, damit es hier nicht zu melodisch wird. Wobei mir beim Anblick des Musikvideos zu “The Face Of Suffering” von ONE LESS LIFE auch irgendwie das Wort Redcore in den Sinn kommt. Keine Ahnung warum. Schaut mal rein: 

OIMELS FREITAG

Alex Schwers, seineszeichens Schlagzeuger der Band SLIME und Veranstalter des Ruhrpott Rodeo, sowie dem Punk Im Pott hat die erste Single seines neuen Projekts SWAG BOY ALEX rausgehauen. Diese heißt “Walther” und ist der erste Vorbote zum kommenden Album “Hubschrauber & Dinosaurier”, das am 8. Januar erscheinen wird. Sehr spaßiges Video!

Die MOSCOW DEATH BRIGADE singt und rappt über dreckige Schuhe. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im zugehörigen Video zu “Dirty White Sneakers”. Der Song stammt vom Album “Bad Accent Anthems”, welches auf allen erdenklichen Plattformen zu haben ist. 

SEBS FREITAG

JINJER bauen ihren Status in der Musiklandschaft weiter aus und veröffentlichen ein neues Musikvideo zu “The Prophecy”. Dies ist die 6. Single aus dem aktuellen Album “Macro”. Wer die Band noch nicht auf dem Schirm hatte (ist das eigentlich möglich?), sollte hier unbedingt mal ein oder zwei Ohren riskieren: 

“Moment”, das neue Album der Melo-Death-Schwergewichte von DARK TRANQUILITY erscheint am 20. November. Wer auch so vorfreudig ist, sollte unbedingt in die neue Single “Identical To None” reinhören. Diese wurde ganz frisch über Century Media veröffentlicht und macht definitv Appetit auf mehr: 

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LEIPZIG ALLSTARS – Veranstaltungstipp gegen Entzugserscheinungen

Auf einer Skala von eins bis ichverstehdiefragenicht, wie sehr vermisst ihr Konzerte? Richtig! Wir nämlich auch! Für Core-Fans kann diese Durststrecke nun Ende November, am 21. exakt mit einem besonderen Minifestival in Leipzig zumindest für einen Tag beendet werden. Eastern Projects und der Felsenkeller Leipzig haben ein hübsches Stelldichein mit Leipziger Bands (und Freunden eben jener) zusammengestellt, das sich sehen lassen kann. Unter anderem geben sich BLACKTOOTHED (formally known as BLACK TOOTH SCARES), LEAVE. und STORYTELLER (letzte Show!!) die Ehre. Dabei wird das Ganze ein “Sitzkonzert” sein, bei dem es Tische geben wird, an denen kleine Gruppen verteilt werden. Dies wird sogar mit Bedienung sein. Also praktisch ein Konzert in einem Restaurant, wenn man so will.

Im Zuge dessen werden Tickets auch nur als Gruppentickets verkauft. Bis heute gab es 2er und 3er Tickets, die 2er sind aber bereits vergriffen und das Event an sich ist auch schon zu 2/3 ausverkauft. Ich gehe also davon aus, dass es bald komplett ausverkauft sein wird. Und das ist auch gut so! Wir werden natürlich auch dabei sein und euch im Anschluss unsere Eindrücke dieser besonderen Veranstaltung kredenzen. Auch haben wir uns entschieden, auf eine Presse-Akkreditierung zu verzichten und unsere Karten regulär erworben. Veranstalter und Bands sollten momentan dringend unterstützt werden, damit es solche Geschichten auch weiterhin geben kann. Hoffentlich auch bald wieder unter normalen Bedingungen. Nicht dass Moshpits bald nur noch als Stuhltanz möglich sind. Aber wer weiß das schon. 

Wer sich noch Tickets sichern möchte, sollte das also bald tun. Diese gibt es HIER. Zur Facebook-Veranstaltung geht es hier lang und das komplette Line-Up seht hier hier: 

Wir freuen uns auf einen tollen Konzertabend bzw. Nachmittag (Einlass ist gegen 15:00 Uhr) mit schöner Musik und Kerzenschein! 

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EDDIE VAN HALEN verliert Kampf gegen den Krebs

2020, kannst du bitte endlich aufhören zu existieren? Es wird einfach nicht besser!

Gestern abend, am 6. Oktober machte die traurige Nachricht die Runde: Edward Lodewijk Van Halen, bekannt durch seine virtuose Gitarrenarbeit der legendären Rockband gleichen Namens VAN HALEN hat den langen Kampf gegen den Krebs verloren. Dies teilte sein Sohn Wolfgang über seinen Twitterkanal mit:

Dies ist natürlich ein herber Verlust für die Musikwelt. Jeder, der sich auch nur irgendwie mit Musik beschäftigt, die etwas mit Gitarren zu tun hat, wird sicherlich mit Eddie und seiner Kunst in Berührung gekommen sein. Sein Einfluss auf den Rock als solches ist definivtiv nicht bestreitbar. Um es mit den Worten von ABBA zu sagen: “Thank you for the music!”

Silence wünscht an dieser Stelle seiner Frau Janie, seinem Sohn Wolfgang und allen Angehörigen, Freunden und Fans viel Kraft für die kommende Zeit!

Egal, wo sich Eddie nun befindet, diese Melodie wird auch dort die Fans begeistern: 

www.van-halen.com

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INFLATOR auf der Suche nach neuer Stimme!

Nachdem sich die Hamburger Alternative/Metal-Kombo INFLATOR im September von ihrem Sänger getrennt hat, wurde nun das “Casting” für dessen Nachfolge gestartet. Die Band ist kein unbeschriebenes Blatt mehr und kann bereits einiges an Erfahrung vorweisen. Unter Anderem wurde sich die Bühne schon mit DEEZ NUTS, den EMIL BULLS oder EKTOMORF geteilt. Auch das Rock Am Ring können sie schon von ihrer To-Do-Liste streichen. Dort bekamen sie einen Slot durch ein gewonnenes Bandvoting. 

Sachen die eindeutig für die Truppe sprechen, möchte ich meinen. Wenn ihr also Gefallen an der Musi, Bock und eventuell auch Gesangstalent vorweisen könnt, nutzt doch diese Chance und bewerbt euch direkt unter casting@inflatormusic.com oder per Direktnachricht über die Socials der Band.

Und damit ihr auch wisst, um was es musikalisch geht, hier noch die letzte Single “Alive”

Silence wünscht INFLATOR viel Erfolg bei der Suche und alles Gute für die musikalische Zukunft! Für alle Interessenten hier auch die Stellenbeschreibung:

www.inflatormusic.com

 

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Niedergörsdorf statt Kreuzberg – ein O(i)pen-Air-Konzert in Brandenburg!

Das letzte Konzert ist schon 2 Wochen her! Das ist in Coronazeiten nicht viel, aber rechtfertigt ansonsten durchaus einen gewissen Entzug . Ebenfalls Corona sorgte dafür, daß ein Konzert aus dem April in Berlin nun in den September auf das (ehemalige) Gelände vom Spirit Festival verlegt wurde. Und gute Connections unter Plattensammlern sorgten wiederum dafür, daß der Autor für sich und die üblich trinkfeste Konzertbegleitung noch 2 Karten für das eigentlich ausverkaufte Spektakel ergattern konnte.

Erst die Arbeit dann das Vergnügen!

Und so treffen wir uns nach der Arbeit Freitag. Dann haben wir das Glück noch vorzüglich bekocht zu werden, bevor wir uns ins Auto stürzen, denn es liegen 1,5 Stunden Fahrt vor uns. Wir starten natürlich zu spät. Und dann passiert der immerwiederkehrende Klassiker: Auch nach unzähligen Besuchen auf dem Gelände verfahre ich mich trotz Navi jedes zweite Mal wieder… Dieses Mal erreichten wir eine mit komplett unbekannte Stelle und müssen dann noch einmal mit der Kirche ums Dorf.

Erst 45 Minuten nach offiziellem Beginn sind wir endlich angekommen. Und so gehen wir Banausen recht positiv gestimmt davon aus, daß die erste, namentlich nicht erwähnte, Band bereits gespielt hat. Das sollte sich als Folgenschwerer Irrtum herausstellen! Aber wir genießen die frische Luft, verkosten mitgebrachte Getränke und passieren dann den Einlass. Hier wird neben Tickets auch noch eine unterschriebene Tagesordnung für die Veranstaltung verlangt. Darauf tauchen sowohl die persönlichen Daten auf, als auch Belehrungen über die entsprechenden Corona Maßnahmen.

Mit Abstand, Anstand und guten Ideen

Hier hatte man sich also vorbildlich gekümmert! Alle Wege waren gekennzeichnet, es gibt überall ein Einbahnstraßensystem zu den Ständen und Toiletten und das Gelände bietet pro Besucher ca. 10qm Fläche um Abstand von den anderen Besuchern zu halten. Auch der MNS wird aktiv kontrolliert. Es ist also vorgesorgt, und es wird vom Publikum auch relativ gut mitgezogen… Naja, was man in dem Rahmen eben erwarten kann

Die unbekannten One-Hit-Wonder?

Nach einer kurzen Erkundung stellen wir dann fest, dass die erste Band nun erst die Bühne entern sollte. Ohne sich vorzustellen, legt diese auch gleich los. Jetzt ist es ja so, daß man lieber gar nichts sagen soll, wenn man nichts Gutes sagen kann. Es war wirklich, wirklich nicht schön! Alle Lieder drehen sich thematisch um Wochentage, wobei die Krönung ein grauenhaft gedenglischtes “Dönerstag forever” darstellt. Und mir dabei auch auf alle Zeiten der Ska versaut wird, denn auf den klassischen Ska-Offbeat wird hier dann “Döner – Kebap” gesungen. Nicht falsch verstehen, ich liebe Döner! Aber der ganze Auftritt verursacht mir leider Gottes körperliches Unbehagen. Und für die etwas speziellen Liedinhalte werden wir durch die weibliche Stimme und die nicht unbedingt synchronen Instrumente nicht gerade entschädigt.

Irgendwann ist der Spuk vorbei, man verzeihe mir die harten Worte, und wir verpflegen uns erstmal entsprechend. Währenddessen reflektieren auf der Bühne schon wohlbekannte kahle Köpfe das Scheinwerferlicht. Denn die beiden – gleichwertigen – Hauptacts des Abends sind jetzt dran.

Halli-Hallo Hallunken – die Zeit ist wieder reif!

Zuerst betreten die Berliner Prollpoeten von BERLINER WEISSE die Bühne. Deren Frontmann Toifel bringt ein in der Szene absolut unverkennbares Stimmorgan zum Einsatz! Die Jungs sind fester Szenebestandteil, und überall da zu finden wo es reichlich Bier, Pfeffi und keine Idioten gibt! Und dieses Mal wird mit froher Kunde gestartet, denn man arbeitet fleißig am neuen Album, was mich natürlich sehr freut!

Und es gehr genauso gut weiter, denn die Herren zeigen sich bester Laune. Es wird – vom Bassisten mal abgesehen – kurzärmlig den sibirschen Winden getrotzt, die über das Brandenburger Flachland fegten.

Zum Start gibt es eines der neuen Lieder, und danach folgt dann ein breites Repertoire an Gassenhauern. Von “High Five” und “Albtraum” über “S.S.L.L.H.H” bis zu (hang on) “Schlüpfer” und “Nie wieder Jägermeister” gibt es so aus allen Schaffensperioden etwas lang vermisstes Futter für die Ohren.

Und auch die Coverabteilung wird reichlich bedient! Neben den immer präsenten “König von Deutschland” von RIO REISER und “Die Eine” von DIE FIRMA gibt es heute auch noch die “Blume” von den BROILERS und zur besonderen Freude des Publikums “Wir sind die Skins” von LOIKAEMIE zu hören. Eine insgesamt sehr feine und kurzweilige Mischung, dazu viel gute Laune von der Bühne. Und zwischendrin auch eine klare Kante zu aktuellen Themen wie zum Beispiel den Großdemonstrationen in Berlin, denen dann “Arschloch bleibt Arschloch” gewidmet wird.

Ein sehr guter Auftritt den die Jungs abgeliefern und der auch deutlich zeigt, das sie froh waren wieder mal auf die Bühne zu können!

“Bernau Punkrock League”

Nach einer weiteren kleinen Pause, ein wenig Sightseeing auf dem weitläufigen Gelände und vorallem dem Begutachten verschiedener Zustände des menschlichen Verfalls nach Alkoholgenuss, folgt dann die zweite Hauptband des Abends. Auch aus dem Berliner Umfeld kommen nun OXO 86 auf die Bühne. Nachdem bei den Vorgängern vorher 3 Flaschen Pfeffi auf die Bühne gebracht wurden, kommen OXO direkt selbst mit einer Flasche Whisky, Bier und Sekt auf die Bretter die die Welt bedeuten. Die Zeichen stehen also auf Sturm, im positiven Sinne.

Und hui, da geht es ab! “Rien ne VA plus” läutet dann eine feine Sause ein! Die Herren (für Jungs sind die zu alt) aus Bernau haben aber mal wieder so einen richtig guten Tag. Gerade erst wurde das letztjährige Konzert aus dem Leipziger Conne Island (wir berichteten: https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert) als DVD+Live-Album angekündigt, legt man heute wieder mal eine richtig flotte Sohle aufs Parkett! Und als wenn die Band nicht ohnehin schon als völlig unbekümmerter und grundsympatischer Gute-Laune-Act bekannt ist, legen sie heute gleich nochmal eine Schippe drauf.

Neben allerlei Frotzeleien mit BERLINER WEISSE und einem wundervollen Duett mit Toifel (“Hast du gerade auf deinem Handy den Text angemacht um den abzulesen? Was für eine Demütigung!”) gibt es etliche kleine nette Anekdoten auf der Bühne, die uns das Gefühl geben nicht nur anonym vor der Bühne zu stehen, sondern eher Teil einer sehr coolen Bandprobe und ganz nahe dran zu sein. Egal ob der 4 mal aufgrund völlig verschiedener Einsätze versemmelte Beginn eines Liedes, der darin gipfelt das der Sänger nach den Worten “lasst mich, ich mach das jetzt alleine” nach 3 Tönen von denen 2 falsch waren lachend mit dem Kopf auf dem Keyboard hängt. Oder auch, daß mitten in der Ansage plötzlich Gitarrist und Trompeter meinen pinkeln gehen zu müssen.

“Halt Stopp…. Das müssen wir nochmal spielen, hier war ALLES falsch!”

Es gibt einfach viele sympathisch-bodenständige Momente, in denen man merkt wieviel Spaß die Band auf der Bühne hat und wie sehr sie es genießt wieder dort zu stehen. Umgekehrt ist das Publikum äußerst begeisterungsfähig und nimmt sowohl die sehr gute Liedauswahl als auch die kleinen Zwischenspiele mit großem Applaus und viel Engagement auf. Positiv auch hier zu bemerken ist, daß immer wieder auf Maske tragen und ein wenig Abstand hingewiesen wird. Natürlich auch das mit einem Augenzwinkern, denn: “So ein Skinhead mit Maske ist wie ein halb ausgepacktes Überraschungsei, geheimnisvoll und immer was zum spielen”!

Und so kommen dann etliche Lieder, die die Kehlen strapazieren und zum ausgiebigen Tanzen einladen. Von “Schade” über die Ode an die “Kalorienqueen”, die Dame von Format, bis hin zu “Working class heroes”, “Bier und Reggae”, “Kommen sehen und singen”, “Alles im Eimer”, “Ein guter Tropfen” und gegen Ende natürlich auch “wenn Könige reisen” (nach einem Heiratsantrag auf der Bühne). Ein rundum gelungenes Programm, das auch hier aus allen Schaffensphasen Stücke präsentiert und dem Publikum vor der Bühne die letzten Reserven abverlangt!

Fazit

Was soll man groß drumherum reden: Der Abend ist Balsam für die Seele! Und das sicherlich nicht nur für uns Zuschauer, sondern auch spürbar für die Bands und Beteiligten! Aufgrund der Größe und Zuschauerbeschränkung, ich schätze das es vielleicht 600/700 Gäste waren, wird hier sicher niemand etwas dran verdient haben. Aber es haben alle viel aus diesem Abend mitgenommen! Überall glückliche Gesichter, ausgelassene Bandmitglieder auf der Bühne und einfach ein wenig prä-corona-Feeling das sich einstellt. Ich schätze das Engagement und die Risikobereitschaft der Organisatoren in diesen Zeiten enorm! Diese kleinen Lichtblicke sind wie Oasen der Normalität in diesen wirren Zeiten! Und es ist eben, mit OXO‘s Worten “Endlich wieder Festival” Einfach DANKE dafür!

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BREAKDOWN OF SANITY – Comeback mit neuer Single!

Gerade berichtete ich noch darüber, dass sich ALAZKA aufgelöst haben, da kommt eine von mir sehr geschätzte Band zurück. BREAKDOWN OF SANITY “trennten” sich 2017, was nicht nur mich ziemlich miesepetrig zurückgelassen hat. Kürzlich geisterten dann ein paar vielversprechende Bilder mit Ankündigungen durch die Socials, was bei Fans schonmal für viel Vorfreude gesorgt hat. Wobei die Band im folgenden Statement noch einmal verdeutlicht, dass es praktisch kein Ende im eigentlichen Sinne war. Man wollte lediglich eine Pause einlegen und sich anderen Dingen des Lebens widmen. Alles nachvollziehbar. Was die genauen Pläne für die Zukunft nun angeht, so haben sich die Mitglieder entschieden, immer dann eine Single zu releasen, wenn sie fertig ist. Kein Album, keine EP, dafür aber neues Material in kürzeren Abständen. So kann man’s auch machen, oder? Lest hier nun zunächst, was BOS. dazu zu sagen haben: 

Hello World! Today’s a big day for us – we’re stoked to announce our brand new song “Traces” which is digitally available everywhere as from now!

We’re sure that some of you have questions as we have stopped our activities as a live band in 2017, so let us shed some light into the dark:
At that time we decided not to play concerts anymore and not to record another album. It was simply time for a (creative) break of uncertain duration, and with the increasing responsibilities that life brings, we all needed more time for our personal plans (family, job…). However, we have never considered this pause as the definitive end of our musical work. We were all still open for musical projects, be it with BoS or in any other form.

And as time passed by, new ideas and a new passion for our music emerged. So we started recording again. Just some demo tracks, just for fun – until we realized that we still had something to say and that we could not just stop. And the fact that we were no longer under any deadline pressure, that nobody was expecting anything, and that without concerts we could invest much more time in music without neglecting our private lives, made us realize that there is a way to reconcile all our passions.

This is also the reason why we decided not to record a whole album but a single. And the best thing is: More will follow! In the future we will record more new ideas and release them as singles as soon as they are ready. This way our fans always get something new to hear from us instead of having to wait 3 years for a new album or EP.

At this time we don’t plan to play any shows though, due to the reasons mentioned above.

We hope you like “Traces” and we’re more than happy to be somehow back in the game. Stay tuned for more!

Und natürlich enthalten wir euch die Single nicht vor. Ich gebe dazu jetzt auch keine Meinung ab und lasse “Traces” einfach mal für sich sprechen. Fans von BREAKDOWN OF SANITY werden sich sicher ähnlich heimisch fühlen wie ich. Veröffenticht wurde der Song übrigens über den YouTube Kanal von IMPERICON. Der Support ist also auch nach 3 Jahren Abstinenz noch da, und das stimmt doch durchaus zuversichtlich. Was meint ihr? 

Time to make 2020 a little better! 

BREAKDOWN OF SANITY

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DYNFARI – Kunterbunte Schwarzschattierungen

DYNFARI – „Myrkurs er þörf“

Veröffentlichungsdatum: 18.09.2020
Dauer: 46:50 min
Label: Code666
Genre: Atmospheric Black Metal

In eisigen Gefilden wie Island bedienen sich Black Metal-Bands nur allzu gern der traditionellen Ruppigkeit. Scheppernde Blastbeats, klirrende Gitarren, ein frostiger Klang, der dem Zuhörer das Blut in den Adern gefrieren lässt. DYNFARI tun nichts davon. Zumindest nicht nach Schema F. Das Ergebnis ist eine gar nicht mehr so schwarze, anschmiegsame Atmosphäre ohne die bekannte Black Metal-Tobsucht. Aber geht die Formel auch auf dem inzwischen fünften Album “Myrkurs er þörf” auf?

Ein seicht dahinplätscherndes Intro (“Dauðans dimmu dagar”) später – ab geht die wilde Fahrt. Okay, ganz so wild wie das Genre vielleicht erwarten lässt, wird die Reise dann doch nicht. Im Grunde eigentlich gar nicht wild. Hier und da gibt es dann aber doch mal einen ungezügelten Ausbruch. Statt finsterer Black Metal-Passagen lassen DYNFARI eine weitaus kuscheligere Rocknote mit einer starken Priese psychedelischer Einflüsse – in dieser Hinsicht tun sie es ihren Landsmänner SÓLSTAFIR gleich – in “Myrkurs er þörf”  einfließen. Aber auch mit Erfolg?

Knuddelatmosphäre statt Säbelrasseln

Kurzum: Jein. Denn mit Black Metal hat “Myrkurs er þörf” in etwa so viel zu tun wie der Teufel mit der Taufe. Frontmann Jóhann Örn singt überwiegend klar, auch sein Kollege Jón Emil hält sich hinter den Kesseln tempomäßig ziemlich bedeckt. DYNFARI wagen also lieber einen akustischen Ausflug in ein naturelles Idyll, als denn sich auch nur im Mindesten an etwaige Genrekonventionen zu halten. Im Klartext heißt das also: keine Blastbeats, keine Krächzvocals, ja selbst das urtypische Black Metal-Riffing findet sich nur in Ansätzen in Nummern wie “Langar nætur (í botnlausum spíralstiga)” und “Ég fálma gegnum tómið”. Diese Tatsache mag vielleicht mancherorts auf taube Ohren stoßen, macht aber auch ein Stück weit den eigenständigen Zauber der Isländer aus.

DYNFARI wirken jedoch ziellos auf “Myrkurs er þörf”. Wohin es gehen soll, das weiß die Band wahrscheinlich selbst nicht so genau. Trotz progeschwängerter Kompositionen ist das Album mit einer Spielzeit von einer Dreiviertelstunde dann aber doch erstaunlich kompakt geblieben. Immerhin schaffen es DYNFARI trotz der “Mängel” eine Atmosphäre von Naturkraft und skandinavischen Frischlufteindrücken zu kreieren, klingen dabei  nach gemäßigten Bilderbuchklimpereien, die bei Bands wie WOLVES IN THE THRONE ROOM oder BORKNAGAR dann doch einen ganzen Zacken authentischer daherkommen. Ganz entsagen wollen DYNFARI ihren Ursprüngen aber nicht und ziehen auf dem vor Abwechslung strotzenden Zehnminüter “Peripheral Dreams” dann schließlich doch alle Register, die in der übrigen Spielzeit leider verschlossen sind. Mehr davon hätte dem Album besser zu Gesicht gestanden.

Etikettenschwindel oder isländische Eigenheit?

Wahrscheinlich stoßen DYNFARI bei nicht wenigen Atmospheric Black Metal-Überzeugungstätern auf Unverständnis. Das dürfte aber wenig wundern angesichts des eigenwilligen Sounds der Truppe, der auch bereits in der Vergangenheit große Schlenker um die typischen Trademarks machte. Ungestüme Soundexplosionen kommen auf “Myrkurs er þörf” bestenfalls in Ansätzen vor. Dafür aber umso mehr Post- und Prog-Einflüsse. Der Griff zu Extremen wird hier noch ein Stückchen minimalistischer als man es von DYNFARI sonst gewohnt ist. Ob das nun gut oder schlecht ist, bleibt dem Zuhörer überlassen. Musikalisch macht die neue Scheibe aber dennoch eine mehr als anständige Figur.

 

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ALAZKA geben ihre Trennung bekannt

Am heutigen Sonntagabend, den 20.09.2020 ereilt Fans der Melodic-Hardcore-Band ALAZKA eine traurige Nachricht: völlig unerwartet gibt die Band ihr Auflösung bekannt…

Ich selbst hätte nach den letzten Singles eigentlich lieber ein neues Album gesehen, aber was soll man machen. Bereits mit dem Ausstieg ihrer einstigen Clean-Stimme Kaz hat sich eine Wendung aufgetan, allerdings wurde diese mit den danach veröffentlichten Songs recht angenehm umgesetzt. Was nun letztendlich der Auslöser für die Trennung war, bleibt ungewiss. Lest hier das offizielle Statement der Band: 

One day or another all good things must come to end. And as hard as it is to write these words, here we are announcing the end of ALAZKA – an absolutely incredible chapter of our lives and the wildest journey we could have never imagined when we started this band over 8 years ago. But over time perspectives and people change and the time comes to move on to new challenges. All the countless memories and friends we’ve made along the way will never been forgotten. We will forever be grateful for the loveliest fans we could have asked for and last but not least the incredible team of people that have always had our back in the good and the bad days.
Thank you from the bottom of our hearts to every single one of you. We will miss you all.
 
“Be the phoenix rising from the ashes.”
 
With love,
Tobias, Marvin, Julian & Lotze
 
Silence bedankt sich auch für die Livemomente beim Impericon Festival 2018 oder der Never Say Die Tour im gleichen Jahr, und wünscht allen Mitgliedern alles Gute für die Zukunft!
 
Und welcher Song würde zum Abschied besser passen als “Dead End”
 
ALAZKA 

Der Beitrag ALAZKA geben ihre Trennung bekannt erschien zuerst auf Silence Musik Magazin.