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DAMNATION DEFACED: neues Album “They brought Death to the Darkness” & neue Single

DAMNATION DEFACED haben ihr fünftes Album angekündigt: “They brought Death to the Darkness” soll Ende 2021 auf dem bandeigenen Label “Slaughter Race Records” erscheinen. Darauf zu hören sind vier neue Songs, zwei neu interpretierte Tracks aus den Anfangszeiten sowie – laut Band – “weitere musikalische Überraschungen”.

Mit einem Video zu “The Black Ark” hat die Death Metal-Band aus Celle jetzt den ersten Song von “They brought Death to the Darkness” im Netz geteilt.

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[News] Armored Saint launchen Video zu „Lone Wolf“

Video zum Song vom letzten Album „Punching The Sky“ veröffentlicht.

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CRYPTA: Echoes Of The Soul

Fuck, Ey! Leute, wir müssen dringend mal über Klischees reden. Als die brasilianischen Thrash-Death-Hoffnungsträgerinnen NERVOSA aus dem brasilianischen São Paulo 2014 mit ihrem Debüt „Victim of Yourself“ in der Metal-Szene erschienen, war ihnen die Aufmerksamkeit der Fachpresse gewiss. Drei Girls spielten absolut giftigen, brutalen Thrash-Death-Metal, der oldschoolig klang, aber auch hungrig, drängend, giftig. Die Referenzen waren klar heraushörbar: KREATOR, DESTRUCTION, SEPULTURA. Aber auch modern und geeignet, den Sound in die neue Zeit zu transportieren. Schnell erspielten sich die Girls eine treue Fanbase: nicht zuletzt in Südamerika, wo Extreme Metal auch immer geeignet ist, große Hallen zu füllen.

Aber schnell meldeten sich auch die Zweifler zu Wort: zumeist männliche Boomer, denen das Treiben der Brasilianerinnen suspekt war. Die bekommen ja nur Aufmerksamkeit, weil es sich um drei junge, recht ansehnliche Damen handelt, so war in vielen Metal-Foren zu lesen. Und sorry, Thema Klischees: Das war fundamentaler Bullshit. Denn so dreckig, rau und heavy wie die Brasilianerinnen spielte diese Art von Musik lange keiner mehr. Und so musikalisch kompetent.

Will man das Talent der Musikerinnen vergleichen, fallen einem vielleicht am ehesten junge, begabte Fußballer ein: Bayerns Jamal Musiala. Dortmunds Jude Bellingham. Ja sorry, wir haben Fußball-Europameisterschaft: Das alles war vielleicht noch nicht ganz geeignet, auf ganz großer Bühne die letzten Zweifler zu überzeugen. Aber mit solch großem Können, mit solcher Leidenschaft und sympathischer Unbekümmertheit vorgetragen, dass man in naher Zeit Großes erwarten durfte. Die Lorbeeren waren verdient, und wer hierin die Zukunft des Thrash sah: Der hat nicht übertrieben, sondern ein feines Näschen für Talent bewiesen. Hier hatten wir es mit Absolventinnen der Thrash-Metal-Highschool zu tun, die ihren Abschluss mit Auszeichnung bestanden: und jede verdammte Festival-Bühne dieser Welt in Schutt und Asche legen konnten.

NERVOSA vs. CRYPTA: Und plötzlich waren es zwei

Umso bitterer war die Nachricht für alle Fans, dass die drei Brasilianerinnen fortan nicht mehr gemeinsam musizieren wollten. Es wurde keine schmutzige Wäsche gewaschen, niemand fiel den anderen argumentativ in den Rücken: Das ist sympathisch. Aber nach zwei Alben war Schluss mit der Urbesetzung. Die Gitarristin Prika Amaral macht fortan unter dem Banner NERVOSA weiter: und hat Anfang des Jahres mit selbst auserlesenen Musikerinnen den hochwertigen Hassbrocken „Perpetual Chaos“ vorgelegt, Numero drei in der NERVOSA-Diskographie.

Ein gutes, rau produziertes Death-Thrash-Album, für das Amaral 2020 – mitten in Lockdown-Zeiten – sehr kompetente Musikerinnen aus aller Welt zusammensuchte. Amtlich keifert nun auf dem Album die Spanierin Diva Satanica, die lustigerweise mit ihren Auftritten in der spanischen Version der Casting-Show „The Voice“ auf sich aufmerksam machte. Die griechische Schlagzeugerin Eleni Nota hat am Athener LAB Institut in Athen studiert und beweist, dass eine Jazz-Ausbildung auch bei Thrash nicht schaden kann: Sie wirbelt und groovt vielseitig und mit Wow-Effekt. Und auch die neue Bassistin ist eine gute: Mia Wallace ist von den Solo-Projekten des IMMORTAL-Sängers Olve Eikemo alias ABBATH bekannt. Gutes Dream-Team, geiles Album: Das trotz des Projekt-Charakters eines der Thrash-Alben des Jahres 2021 eingespielt hat.

Aber um dieses Album soll es hier nicht gehen, auch wenn es explizit empfohlen sei. Und so kommen wir nach sagenhaften fünf Absätzen und 3.990 Zeichen zum eigentlichen Thema dieser Rezension (Hey, liebe Vampster-Redaktion, wer setzt den Rotstift an?): auch Sängerin und Bassistin Fernanda Lira sowie Schlagzeugerin Luana Dametto machen weiter. CRYPTA heißt ihre neue Band. Und ja: Der Sound ist anders. Mehr Death Metal, weniger Thrash. Und je öfters ich das Album höre, desto mehr muss ich sagen: Es macht Spaß. Auch wenn es die hohen Erwartungen nicht gänzlich erfüllen kann.

Wie auch das letzte NERVOSA-Album ist das CRYPTA-Debüt „“Echoes of the Soul“ bei Napalm Records erschienen. Und ja, das Album kann was. Fernanda Lira keifert, grunzt und shoutet höchst abwechslungsreich und leidenschaftlich. Und sehr kräftig. Angela Gossow von ARCH ENEMY steht mehr als einmal Patin, Sabina Classen von HOLY MOSES ebenso. Und, Ehre wem Ehre gebürt: Chuck Schuldiner von DEATH, der ähnlich melodisch krächzen konnte – und immer kontrolliert genug, dass man Death Metal eben nicht nur mit erratischen Ausbrüchen verband, sondern mit Melodie. Das ist amtlich, das ist gut.

Und ja: Wer angesichts des NERVOSA-Sounds hier die Thrash-Vollbedienung erwartet, wird erst einmal enttäuscht. Denn das Album kommt viel mehr im klassischen Death-Metal-Soundgewand daher. Es ist nicht die ungestüme, brutale Variante des Death Metal. Sondern die sehr technische, variantenreiche. Ja, das Album ist brutal: Es kommt zumeist im schnellen Tempo daher, es gibt reichlich Blast Beats und Geprügel. Aber eben eher in der Version, wie sie DEATH zu „Human“-Zeiten oder PESTILENCE auf „Testimony of the Ancients“ zelebriert haben. Kontrollierte Offensive. Immer wieder wird das Tempo variiert, gibt es melodische Soli, massive Gitarren-Wände: die immer nachvollziehbar und überlegt wirken. Dezente Ausbrüche gehen über in Midtempo-Grooves. In Gitarren-Harmonien, die sich auch beim klassischen Heavy Metal bedienen.

Melodische Leads, harte Grooves

Das ist auch Verdienst der Gitarristin: Sonia ‘Anubis’ Nusselder, Eingeweihten von der True-Metal-Band BURNING WITCHES bekannt. Die Niederländerin versteht es, den Sound mit melodischen Leads zu spicken: mitunter auf beeindruckende Art und Weise. Man höre sich die Riffs und das Soli auf „Death Arcana“ an: Song Numero vier auf dem Album. Zunächst in bester PESTILENCE-Manier groovend, hart reitend und schneidend, schält sich ein melodisches Solo aus der hart groovenden Midtempo-Nummer: durchaus gekonnt und virtuos. Fans, die dem Death-Metal-Sound von anno 1991 nachtrauern, könnten hier so manche Freudenträne verdrücken.

Überhaupt: Sonia Nusselder. Gutes, kompetentes Gitarrenspiel. Immer wieder schälen sich auf diesem Album melodische Leads aus den hart groovenden Gitarren-Wänden. Für die auch Rhythmus-Gitarristin Tainá Bergamaschi verantwortlich ist, Brasilianerin und zarte 25 Jahre alt. Das Zusammenspiel aus Lead- und Rhythmus-Gitarre funktioniert sehr gut. Sonia streut die melodischen Leads, Tainá, ehemals für die -mir unbekannte- Band Hagbard aktiv, unterfüttert den Sound mit harten Grooves. Mitunter können die Songs auch in stumpf groovende Hardcore-, Punk- und Speed-Metal-Sounds abbiegen: nur, um dann wieder melodisch in Richtung Progressive-Death zu schielen (siehe den Song “Blood Stained Heritage”). Das ist schon sehr amtlich.

Und soeben frage ich mich: Moment, wollte ich nicht auch kritische Töne anstimmen? Yo, das Album wurde in der Metal-Fachpresse mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Und auch bei mir zündete das CRYPTA-Debüt erst nach mehreren, nicht immer von Begeisterung begleiteten Durchläufen. Apropos Begeisterung: Da muss ich doch erst einmal dazwischen grätschen. Man höre sich das amtliche Riff von „Shadow Within“ an, Track Numero fünf: plötzlich packen die Girls ein sehr amtliches, mächtig hallendes Black-Metal-Gitarrengewitter aus, nachdem sie zunächst progressiv zockten: alte EMPEROR lassen grüßen. Hall of Sound. Massive Gitarrenwände! Wow! Moment, ich nähere mich langsam, aber stetig den Kritikpunkten. Nach gefühlt 8.000 Zeichen: Seid Ihr alle noch da?

Der Sound, Baby: der Sound!

Das hier ist, sollte das bisher noch nicht deutlich geworden sein: ein sehr gutes, ein amtliches Death-Metal-Album mit leichten Thrash-Anleihen. Zehn Songs, kompetent gespielt, ordentlich giftig. Aber es gibt auch etwas, das die Party vermiest. Und ein bisschen habe ich den Sound in Verdacht. Der Gesang ist weit in den Hintergrund gemischt, die Gitarren entfalten nicht die Urgewalt, zu der sie Potential genug hätten. Produziert hat das Album Thiago Vakka, gemischt wurde es von Arthur Rizk, der unter anderem die -sehr erfolgreichen- Post-Thrasher CODE ORANGE und POWER TRIP veredelt hat. Jens Bogren (Opeth, Dimmu Borgir, Sepultura etc.) hat remastered. Und man fragt sich: Was stimmt hier nicht?

Der Double Bass von Schlagzeugerin Luana tuckert sehr weit und mechanisch im Hintergrund: in einem Interview haben die Girls versichert, dass hier nichts getriggert und nachbearbeitet wurde. Ich glaube es gern. Aber im Mix, so scheint mir, ging manches an Energie verloren. Schade, denn: Manchmal sind es kleine Details, die dazu beitragen, ob ein Album ein Knaller oder ein Füller wird.

Nein, ganz so schlimm ist es hier nicht. Man höre sich den abschließenden Track „From the Ashes“ an: Definitiv einer der besten Death-Metal-Songs des Jahres. Will man seinen Status an Enttäuschtheit definieren, dann vielleicht in der Art, wie MEMORIAN die hohen Erwartungen als BOLT THROWER-Nachfolgeprojekt nicht erfüllen konnten oder können. Will man bei der Fußball-Analogie bleiben, muss man sagen: CRYPTA haben auf ähnlich hohem Niveau enttäuscht, wie Frankreich bei der Fußball-EM gegen die Schweiz ausgeschieden ist. Im Kern enttäuschend, aber immer noch mit großer Klasse.

Nein, hier gibt es trotz aller Bedenken und Kritikpunkte (ein bisschen wirkt das Album auch zu kalkuliert, zu sauber: zu sehr auf Nummer sicher) nichts schlechtzureden. Ein gutes, ein überdurchschnittliches Debüt. Vier Girls, die sehr genau wissen, was sie tun. Das Album braucht aber Zeit, bis es zündet: und bitte künftig eine entschlossenere, mutigere, dreckigere Produktion.

CRYPTA: Echoes of the Soul

released: June 11, 2021
mehr im Netz: Bandcamp

1 – Awakening 0:56
2 – Starvation (Official Lyric Video) 4:16
3 – Possessed 3:46
4 – Death Arcana 4:44
5 – Shadow Within 4:48
6 – Under The Black Wings 3:42
7 – Kali 4:33
8 – Blood Stained Heritage 4:37
9 – Dark Night Of The Soul 5:13
10 – From The Ashes (Video auf Youtube)

Mitgliederinnen:

Fernanda Lira – Vocals, Bass
Sonia Anubis – Guitar
Tainá Bergamaschi – Guitar
Luana Dametto – Drums

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VEILBURNER: zweiter Track vom neuen Death / Black Metal Album „Lurkers in the Capsule of Skull“

Die Death / Black Metal-Band VEILBURNER hat nach „Nocturnal Gold“ mit dem Titeltrack „Lurkers in the Capsule of Skull“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums veröffentlicht. Es ist das fünfte Album des US-amerikanisches Duos aus Pennsylvania.

„Lurkers in the Capsule of Skull“ wird am 24. September 2021 via Transcending Obscurity Records erscheinen.

VEILBURNER „Lurkers in the Capsule of Skull“ Tracklist

01 In the Tomb of Dreaming Limbo
02 Nocturnal Gold (Audio bei Bandcamp)
03 Cursed,Disfigured, Amen!
04 Lurkers in the Capsule of Skull (Audio bei YouTube)
05 Para-Opaque
06 An Odyssey Through Cataclysm
07 Vault of Haunting Dissolve
08 Dissonance in Bloom

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IGNEA: unterschreiben Labeldeal bei Napalm Records

Die Modern / Melodic Metal-Band IGNEA hat einen Labeldeal bei Napalm Records unterschrieben. Der Deal sieht unter anderem den Release eines neuen Albums im Jahr 2022 vor. Zuvor haben die Ukrainer mit “The Sign of Faith” (2017) und “The Realms of Fire and Death” (2020) bereits zwei Alben veröffentlicht.

IGNEA sind Drummer Ivan Kholmohorov, Gitarrist Dmitry Vinnichenko, Bassist Xander Kamyshin, Keyboarder Yevhenii Zhytniuk und Sängerin Helle Bogdanova.

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[Review] Running Wild – Death Or Glory

Mit dem 1988 veröffentlichten “Port Royal” fanden RUNNING WILD schließlich zu ihrem unverwechselbaren Stil und etablierten die Piratenthematik in ihrer finalen Form – mit doppelbödigem Bezug zu sozialen Themen und solider Hintergrundrecherche. “Death Or Glory” jedenfalls gilt gemeinhin als Sternstunde der RUNNING-WILD-Diskografie und des deutschen Metals überhaupt. Die Band um ihren Kapitän “Rock ’n Rolf” […]

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[News] ÆRIES – Gewinnt ein Merchpaket

Anlässlich ihres Steaming Events am 17.Juli, möchten ÆRIES dich mit einem schicken Merchpaket ausrüsten.

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[Review] Half-Pint Heroes – Stichspiel

Im Half-Pint Pub herrscht dicke Luft. Die Gäste rotten sich bereits zu Gruppen zusammen. Noch knurren sie sich nur gegenseitig an, doch jeden Moment könnte die Keilerei ausbrechen…

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[News] Nuke Club – Schließung im Sommer wohl unvermeidlich

Das legendäre ehemalige K17 in Berlin-Friedrichshain muss offenbar schließen – und das nicht unbedingt aufgrund von Corona.

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[Review] Defocus – In The Eye Of Death We Are All The Same

Mit ihrem neuen Album “In The Eye Of Death We Are All The Same“ setzen sich DEFOCUS mit der Entwicklung der Welt, in der wir leben, auseinander. Die Songs handeln davon, wie wir stetig von äußeren Umständen beeinflusst werden und welches Leid dadurch entsteht. Die Platte ist also nicht nur klanglich, sondern auch textlich heavy. […]

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