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[Review] Unanimated – Victory In Blood

Mit “Ancient God Of Evil” (1995) schufen UNANIMATED einen ewigen Klassiker des schwedischen Black/Death Metals; mit “In The Light Of Darkness (The Covenant Of Death)” aus dem Jahre 2009 meldeten sie sich mit einem starken Comeback-Album zurück. Auch wenn nicht alle uneingeschränkt begeistert waren, hätte sie der solide Auftakt zu einem zweiten Karriereanlauf werden können. […]

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[Review] Ernte – Geist und Hexerei

ERNTE scheinen nicht nur eine obskure Faszination für Agrarökonomie zu besitzen; sie sind auch ein neues Black-Metal-Duo aus der Schweiz. Es besteht aus dem Ambient-Musiker und Künstler V. Noir, der sich für Songwriting und Gitarren verantwortlich zeichnet und Witch N., die auf “Geist und Hexerei” Gesang, Bass und Violine übernimmt. “Geist und Hexerei” – Frisches […]

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[Review] The Muslims – Fuck These Fuckin Fascists

Während “Fuck These Fuckin Fascists” die erste LP-Veröffentlichung der Band THE MUSLIMS bei Epitaph ist, hat sie bereits mehrere frühere LPs und EPs veröffentlicht. Das 2017 nach dem Wahlsieg von Donald Trump gegründete muslimische Punk-Trio aus Durham, North Carolina, hat sich laut Sänger QADR gegründet, um Erfahrungen auszudrücken, die einen aufwachen lassen und sich gegen […]

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[Review] Suffering Hour – The Cyclic Reckoning

SUFFERING HOUR haben auch mit “The Cyclic Reckoning” ein anachronistisches, schwerverdauliches Kleinod im Death/Black Metal geschaffen! Warum das Album alles mögliche tut um nicht zu gefallen, aber es trotzdem tut, erfahrt ihr im Review.

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[Review] Hämatom – Die Liebe ist tot

Nachdem HÄMATOM im Frühling einen Ausflug in die deutsche Hauptstadt beziehungsweise ihre 20er-Jahre samt der passenden, musikalischen Untermalung wagten, steht mit „Die Liebe ist tot“ das nächste, klassische Rockalbum an. Je nachdem, ob man das Jubiläumsalbum „Maskenball“ von 2019 oder die „Bestie der Freiheit“ als bislang letztes Studio-Rockalbum rechnet, hat es zwei oder drei Jahre […]

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[Review] Epica – Omega Alive

Es ist schwierig, über eine Livestream-Show, die man selbst im Sommer mit verfolgt und ausführlich besprochen hat, im Nachklapp noch einmal eine Rezension zu schreiben. Wenn es ein echter Konzertbesuch gewesen wäre, wären ja zumindest noch Neuigkeiten in Sachen Bild- und Tonqualität der Zweitverwertung zu vermelden. Mit „Omega Alive“ legen EPICA allerdings genau das Produkt […]

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KATIE MELUA: Acoustic Album No. 8

Ja ja, auch für Freunde härterer Klänge kommt jetzt die dunkle Zeit, wo es auch musikalisch mal etwas ruhiger zugehen darf. Und ja, manche hören dann gern auch mal KATIE MELUA. Die in England lebende Sängerin hatte vor einem Jahr ihr „Album No. 8“ veröffentlicht, welches aus den allseits bekannten Gründen nicht live begleitet werden konnte. Auch Katie hat die Pandemie-gebremste Zeit genutzt. Nicht mit dem Schreiben neuer Songs oder gar wie weit verbreitet mit dem Covern fremder Songs wie zuletzt auch DEEP PURPLE. Sie hat sich ihr letztes Album genauer angehört und wollte dessen Songs nochmals reduziert einspielen, um ihnen einen neuen, weiteren Raum zu geben.

KATIE MELUA präsentiert ihr letztes Album reduziert auf ihre Stimme und wenige Instrumente

So verbreitet das zurückhaltende „Joy“ gleich mal positive Stimmung, das Drumherum verschwindet, man taucht gleich ein und schaltet den Alltag aus. Nur die softe Stimme und eine dezente Gitarre, schön. Ganz dezent swingen „English Manner“, das angejazzte „Voices in the Night“, „Your Longing Is Gone“. Hier mal ein unaufdringliches Piano, dort eine zurückhaltende Violine, nur die Akustikgitarre von Katie´s Bruder Zurab (TOSELAND) schiebt sich mal etwas lauter nach vorn, der dieses Album auch produzierte. Noch wirksamer die eh schon ruhigen Songs wie „Leaving The Mountain“, „Maybe I Dreamt It“ oder „Heading Home“. Hier besteht alles aus dem Gesang, der mit dieser Stimme natürlich sehr melancholisch und intensiv kommt. Die Instrumente nimmt man kaum wahr. Auch wenn ich das letzte Album nicht kenne, passen die Versionen der Songs auf „Acoustic Album No. 8“ wunderbar in die Winterzeit, zu Kerzenschein, Kaminfeuer, zur Auszeit weg von gestressten Menschen zur Vorweihnachtszeit, den nervenden Abstands- und Maskenmuffeln.

„Acoustic Album No. 8“ ist ein sehr schönes Album, bei dem man sich zurücklehnen kann

KATIE MELUA reduziert auf „Acoustic Album No. 8“ alles auf ihre Stimme und wenige begleitende Instrumente. Herausgekommen ist ein sehr schönes Album, bei dem man sich zurücklehnen kann und einfach der einschmeichelnden Stimme und den gefühlvollen Songs lauschen kann. Genau richtig für die jetzige und wohl leider weiterhin düstere Zeit. Für KATIE MELUA-Fans Pflicht, aber auch für Menschen, die gern mal in ruhige Musik eintauchen.

Veröffentlicht am 26.11.2021

Lineup:
Katie Melua – Vocals
Zurab Malua – Guitars, Produktion
Mark Edwards – Keyboards
Simon Goff – Violine

Label: BMG

Homepage: https://katiemelua.com

Mehr im Web: https://www.facebook.com/katiemeluamusic

Die Tracklist von “Acoustic Album No. 8”:

1. Joy
2. English Manner
3. Leaving The Mountain
4. Voices In the Night
5. Maybe I Dreamt It (feat. Simon Goff)
6. Heading Home
7. Your Longing Is Gone
8. Airtime (Video 2020 bei YouTube)
9. Remind Me To Forget (feat. Simon Goff) (Video bei YouTube)
10. No Better Magic
11. A Love Like That

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[Interview] Rhapsody Of Fire – Interview mit Alex Staropoli zu „Glory For Salvation“

“Glory For Salvation”, das neue Album von RHAPSODY OF FIRE, ist gleichzeitig das zweite Album der “The Nephilim’s Empire Saga”, welche mit “The Eighth Mountain” (2019) Ihren Anfang nahm. Wir sprachen mit Bandleader Alex Staropoli im Interview über das neue Werk.

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Ray Wilson: “The Weight of Man”

Es hätte in der Karriere des RAY WILSON zwei Ereignisse geben können oder müssen, die seine Karriere in den Orbit hätten katapultieren können: Mit der Grunge-Pop-Band STILTSKIN hatte er 1994 diesen einen Supermega-Hit, befeuert durch eine Jeans-Werbung. Der Song wurde gut 30 Millionen mal verkauft. Und dann wurde er kurz darauf Sänger von GENESIS, der dritte nach PETER GABRIEL und Phil Collins, eine der größten Rockbands der Welt. Ich wage zu behaupten, beides hat ihm eher geschadet. Denn er konnte die daraus resultierenden hohen Erwartungen nie erfüllen.

Seitdem trägt RAY WILSON mehrere Stigmata mit sich herum. Für GENESIS-Fans ist er der Typ, der die Band komplett der Belanglosigkeit preisgab: Ja sorry, „Calling All Stations“ (1997) war ungefähr so aufregend wie eine 2stündige Wartezeit an einem abgefuckten Bahnhof in der Brandenburger Provinz, wo nur alle drei Monate mal ein Zug hält. Alle Kritiker zeigten mit dem Daumen nach unten. Wofür man einem damals noch jungen Musiker, der selbst auf der Suche war, wohl kaum einen Vorwurf machen kann. Er durfte plötzlich mit seinen Idolen musizieren, es hat nicht funktioniert. Schwamm drüber. Ob er sich selbst einen Gefallen damit tut, dass seine aktuellen Live-Performances aus vielen Genesis-Klassikern bestehen, darüber kann man herrlich diskutieren.

Und für Musikkritiker ist er der Sänger, der eben mit STILTSKIN ein One-Hit-Wonder hatte, es dann mit GENESIS verkackte, dem Niveau der Rock-Dinosaurier nicht gewachsen war. Von vielen Musikjournalisten werden Wilsons Alben mit Missachtung gestraft. Was Schade ist. Denn er hat sich – nicht zu Unrecht – eine treue Fanschar erspielt. Die ihn gerade dafür schätzt, was er jenseits seiner GENESIS-Vergangenheit abliefert. Und ganz ehrlich, ich zähle mich dazu. Alben wie „Propaganda Man“ von 2008 finden immer wieder in meinen Player. In ganz speziellen Momenten, in denen ich in melancholischer Verfassung bin, Trost brauche. Trost, den die Songs von RAY WILSON zu vermitteln wissen. Stimmung und Melancholie, das sind seine großen Stärken.

Guter, ausgefeilter Sound, der durchaus eigenständig ist

Nun hat RAY WILSON sein mittlerweile siebtes Solo-Album eingespielt, das erste seit fünf Jahren. Von der deutschen Musikpresse fast unbemerkt. Erschienen ist es bereits im August 2021, aber ich rezensiere es gern. Weil es gut ist. Weil es mich erreicht, bewegt. Weil ich der Meinung bin, dass dieses Album viele Hörer verdient hat. Das neue Album: „The Weight of Man“. Für mich bereits ein Highlight des auslaufenden Jahres.

Die Trademarks von RAY WILSON Solowerk: Sie sind auch hier vorhanden. Da ist diese gute, einschmeichelnde, raue Stimme. Da sind Songs, die sich irgendwo zwischen Mainstream-Rock, Singer-Songwriter und Progressive positionieren. Die eingängig sind, getragen, von melancholischer Grundstimmung. Auch ein wenig pathetisch, obwohl sie im Sound eher reduziert daher kommen. Die Stimme steht im Mittelpunkt.

Behutsam produziert und arrangiert, entfalten diese Songs nur langsam ihre Wirkung. Aber es wirkt eben, die Gefühle sind da. Verdammt, auf seinen endlosen Solo-Touren (in Corona-Zeiten mussten sie leider ausfallen) spielt Wilson viele GENESIS-Songs. Ich finde das ein wenig traurig, würde mir mehr von seinen eigenen Songs wünschen. Weil er das nicht nötig hat. Weil er als Solo-Künstler bestehen kann. Das, was er solo abliefert, ja sorry, ist allemal besser als zum Beispiel „Calling all Stations“.

Stimmung, Melancholie

„You could have been someone“ ist ein guter, ein stimmungsvoller Einstieg. Einschmeichelnd. Schön. Langsam und behutsam schreitend. Während Wilson seine Stimme sich entfalten lässt, der Bass behutsam groovt, setzt eine Klarinette Akzente. Ja, die Klarinette! Wunderbar harmonierend, ein Song, um sich darin zu verlieren. Ein Glas guten Rotwein zu öffnen, sich zurückzulehnen bei einem guten Buch. Nope: Wer Rockismen sucht, ist hier Fehl am Platz. Wilson lebt davon, dass er sich eher zurücknimmt. „Behutsamkeit“ ist ein Begriff, den ich in meinen Rezensionen sicher wenig – eigentlich nie – verwende. Hier trifft er zu. Behutsam nehmen dich diese Songs gefangen.

Das folgende „Mother Earth“ ist für mich dann eher eine kleine Enttäuschung. Sicher, auch dieses Lied hat seine Momente. Gitarrist Ali Ferguson schafft es, einerseits dezent stimmungsvolle Momente zu kreieren  und zugleich PINK FLOYD zu zitieren, die im Gitarrenspiel im GILMOUR-Stil auf diesem Album des Öfteren aufblitzen. Die Leads sind schwelgend, unverschämt harmonisch. Der Refrain aber wird mit viel „Aaah Aaah“ im Backing-Chor unterlegt. Das ist too much, das geht subtiler.

Die Texte sind es Wert, beachtet zu werden. Persönlich, unterschwellig gesellschaftskritisch. „Es war im vergangenen Frühling/ Gerade als sich die Blätter bildeten/ Das Wort hatte sich an einem Tag geändert/ Und sie schlossen die Stadttore/ Schlossen uns in uns selbst ein/ Und die Zeit fiel einfach weg/ Die Menschen fingen an, die Hand auszustrecken/ Zu denen, die Hilfe brauchten/ Genau wie in den alten Tagen//Und wir alle hielten inne und dachten: Ist das wirklich passiert?“, singt Wilson. Ein Lockdown-Song, der doch die Menschlichkeit feiert. Nein, hier geht es nicht um banale Liebschaften, Wilson hat eine Message. Auch das ist sympathisch. Die Offenheit spiegelt sich auch im Sound. Tabla, Klarinette, Banjo, Streicher, auf diesem Album gibt es einige Überraschungen.

…irgendwo dazwischen

„We knew the Truth once“ ist dann folgend eine schöne Midtempo-Nummer mit balladesken Momenten. Ja sorry, ich kann mich nicht entscheiden, ob das jetzt eigentlich Classic-Rock ist, oder Alternative. Oder doch Avantgarde? Pop? Oder etwas ganz Anderes. Wieder sehr stimmungsvoll, und das ist ja das Überraschende. So einfach kann man Wilson stilistisch nicht fassen, mögen die Songs auch beim ersten Hören sehr eingängig daher kommen. Durchweg klingen sie sehr intim, verströmen manchmal trotz Rock-Instrumentierung ein ambienthaftes Flair. Sie gleiten und fließen.

Das ist irgendwo dazwischen. Eine harmonische Akustik-Gitarre, dezenter Rhythmus, und wieder diese sensationell gute Stimme. Wenn einige Kritiker Wilson Berechenbarkeit vorwerfen, muss man dazwischen grätschen. Warum eigentlich? Er erfüllt die Erwartungen nicht. Was gut ist. Die Klischees treffen einfach nicht zu. Wilson könnte so einfach die Bedürfnisse der GENESIS-Fangrowd bedienen. Eine Retro-Show abziehen, Retro-Alben aufnehmen. Er tut es einfach nicht und hat sich davon längst emanzipiert. Wilson ist Wilson. Er hat seinen eigenen Sound entwickelt, und das ist gut so. Der Sound ist eigenständiger, als manch ein Kritiker wahr haben will.

„I, Like you“, Song Numero vier, ist wieder so eine hypnotisierende, schöne Nummer, die belegt, dass Wilson längst in seinem eigenen Universum musiziert. Ein Highlight des Albums, berührend, schön. „Wenn alles, was wir haben, das ist, was wir sind:/ Dann können wir sagen: Wir haben genug!“, singt Wilson. Es gibt viel Melancholie und Zweifel auf diesem Album: Es wurde im Corona-Lockdown aufgenommen, auch für den 53jährigen eine belastende Erfahrung. Und es gibt Hoffnung, Zuversicht. Ja, Tschuldigung: Er ist lyrisch vielleicht doch eher bei Bob Dylan und U2 dran als an vielen anderen Musikern, die sich in Richtung Progressive verlaufen haben (Wie viele Bands gibt es, die über Zauberer und Magie singen? Zu viele! Die Texte von Wilson sind dann schon sehr geerdet, auch autobiographisch. Sie sind gut! Es lohnt, das Textbook zur Hand zu nehmen!). Sorry, ich wiederhole mich: Er erfüllt die Klischees nicht.

Und das ist gut. Es gibt so viele Highlights auf diesem Album. „The Last Laugh“, Song Numero 7: Ein toller Song, der sich – ich hatte das schon erwähnt –  zwischen Mainstream-Rock, Singer-Songwriter und Prog-Rock positioniert. Auf ganz natürliche, ungezwungene Art und Weise. Ray-Wilson-Sound! Wenn man auch damit klarkommen muss, dass die Songs durchgehend sehr ruhig klingen. Würde im Radio ebenso gut funktionieren wie auf einer PINK-FLOYD-Fanparty. Und beim Lagerfeuer am Meer.

Das folgende „Almost Famous“: ein Hit, vielleicht der eingängigste Song des Albums. Akustik-Gitarre, Piano, diese tolle Stimme, hittiger Refrain. Ey, das ist sehr sehr groß. Könnte auch im Radio laufen. Zeitlos. Einfach ein guter Song. Auch das anschließende „Symptomatic“, eine wundervolle Ballade. Ja; PATHETISCH, SCHWELGEND. Oh Gott, saugut. Reduziert, dennoch berührend. Und die folgenden Songs sind auch durchaus packend. Aber sie erfordern Aufmerksamkeit, ein genaues Ohr für die Details. Hatte ich behauptet, das könnte im Radio laufen? Vergesst es: zu raffiniert arrangiert! Es gibt hier tatsächlich kleine Widerhaken. Aus dem Album entlässt uns Wilson mit dem BEATLES-Cover “Golden Slumbers”. Es ist ein tröstendes Wiegenlied.

Fazit: Ja, RAY WILSON liefert. Er nimmt nach langer Pause eines der schönsten Rock-Alben des ausklingenden Jahres auf: emotional, berührend und – ja – auch eigenständig. Dass dies von der deutschen Musikpresse nicht gewürdigt wird, ist bitter. Hier bei VAMPSTER versuchen wir es. Bitte reinhören! Es lohnt auch für tolerante Metal- und Progressive-Fans.

 

Veröffentlicht: 03.09.2021

Label: Jaggy D Ug

Homepage: https://raywilson.net

Mehr im Web: https://www.facebook.com/raywilsonofficial

Die Tracklist von “The Weight of Man”:

1 You could have been someone (Video bei YouTube)
2 Mother Earth (Video bei YouTube)
3 We knew the truth once (Video bei YouTube)
4 I, like you
5 Amelia
6 The weight of man
7 The last laugh
8 Almost famous
9 Sympathetic
10 Cold like stone
11 Golden slumbers

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DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit SABATON, EXODUS, OBSCURA

Der Metal hat schon bessere Chartwochen erlebt als diese, suchen wir allerdings jenseits der Top 20, wo neben zwei Live-Alben der Rock-Ikonen BRUCE SPRINGSTEEN und OASIS nur SABATON mit “The Great Show” die Szeneflagge hochhalten, finden wir doch einige weitere Vertreter. Die schwedische Power Metal-Band hat es derweil gleich zweimal in die Top 100 geschafft: Auch der Mitschnitt des Wacken-Konzerts 2019 zum 20-jährigen Bandjubiläum steigt in die Charts ein (#45). Einen persönlichen Rekord feiern EXODUS mit “Persona Non Grata”: Platz 24 ist das beste Ergebnis der eigenen Historie, der Vorgänger “Blood In, Blood Out” erreichte 2014 noch Position 29. Einen riesigen Sprung legen dagegen DER WEG EINER FREIHEIT mit “Noktvrn” (#34) hin. Der letzte und bislang einzige Charterfolg war das Vorgängeralbum “Finisterre” (2017, #82).

CALLEJON wiederum sichern sich mit “Retrospektive” Rang 30: Das ist nicht auf dem Niveau regulärer Studioplatten der Band, für eine Neuauflage des Debütalbums sowie der EP “Fauler Zauber Dunkelherz” (2007) aber ein starkes Ergebnis, zumal Ersteres seinerzeit den Einstieg in die Top 100 verpasst hatte. Steil bergab geht es dagegen für ME AND THAT MAN und “New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 2”. War der erste Teil 2020 noch auf Nummer 26 gelandet, reicht es nun gerade so noch für die 95. Abwärts geht es zudem für OBSCURA, deren “Diluvium” 2018 mit Platz 78 etwas erfolgreicher war als die neue Scheibe “A Valediction”, die sich mit Rang 93 begnügen muss. Auch SWALLOW THE SUN geben mit “Moonflowers” (#58) Plätze ab. “When A Shadow Is Forced Into The Light” erreichte 2019 im Vergleich Position 33.

Der Ausblick auf kommende Woche

Bevor Anfang Dezember für gewöhnlich die letzte große Release-Welle auf uns zukommt, hoffen diese Woche nochmal eine ganze Reihe namhafter Acts auf einen Charterfolg: LORDI haben mit “Lordiversity” beispielsweise ganze sieben Alben herausgebracht, RHAPSODY OF FIRE melden sich mit “Glory For Salvation” zurück, von DEEP PURPLE gibt es das Cover-Album “Turning To Crime” und CYNIC veröffentlichen ihr Comeback “Ascension Codes”. Neue Scheiben gibt es zudem von ARCHGOAT (“Worship The Eternal Darkness“), BLACK LABEL SOCIETY (“Doom Crew Inc.”), HYPOCRISY (“Worship”) sowie der Metalcore-Band IMMINENCE (“Heaven In Hiding”). Mit Live-Feeling versorgen uns DEATH ANGEL (“The Bastard Tracks“) und THE OCEAN (“Phanerozoic Live”), NEGURA BUNGET haben “Zau” herausgebracht, von VICTORY gibt es “Gods Of Tomorrow” und LOCK UP bringen “The Dregs Of Hades” an den Start. Ebenfalls neu verfügbar: SION (“Sion”), RESOLVE (“Between Me And The Machine”), SUNN O))) (“Metta, Benevolence BBC 6Music: Live On The Invitation Of Mary Anne Hobbs”)

Die Neueinstiege vom 26. November 2021

Top 20
07. BRUCE SPRINGSTEEN & THE E STREET BAND: “The Legendary 1979 No Nukes Concerts”
15. OASIS: “Knebworth 1996 (Live)”
18. SABATON: “The Great Show”

Top 40
24. EXODUS: “Persona Non Grata”
30. CALLEJON: “Retrospektive: Willkommen im Beerdigungscafé / Fauler Zauber Dunkelherz
34. DER WEG EINER FREIHEIT: “Noktvrn

Top 50 und weitere
41. DARTAGNAN: “Feuer & Flamme Live”
45. SABATON: “20th Anniversary Show – Live At Wacken”
58. SWALLOW THE SUN: “Moonflowers”
75. GUANO APES: “Planet Of The Apes – Best Of Guano Apes”
93. OBSCURA: “A Valediction”
95. ME AND THAT MAN: “New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 2”

Quelle: mtv.de